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Rallycross-EM: Halbzeitbilanz

Enorme Leistungsdichte in der ersten Saisonhälfte

In knapp zwei Monaten trifft sich die Rallycross-Elite im PS Racing Center Greinbach. Die Analyse der ersten Saisonhälfte.

Leopold Freistätter
Foto: RCC-Süd

In knapp zwei Monaten trifft sich die Rallycross-Elite im PS Racing Center Greinbach. Die erste Saisonhälfte wurde Anfang Juli in Schweden abgeschlossen, vor dem Event in Greinbach steht für die Piloten noch der traditionelle Doppelpack in Belgien und Holland auf dem Programm.

Der Verlauf der ersten Saisonhälfte zeigte vor allem bei den Supercars eine enorme Leistungsdichte. Die Punkte waren hart umkämpft, bei fünf Läufen gab es vier verschiedene Sieger, nur US-Boy Tanner Foust (Ford Fiesta Mk7 T16 4x4) holte in Schweden seinen zweiten Saisonsieg und übernahm mit 62 Punkten die Tabellenführung.

Knapp dahinter lauern der regierende norwegische Europameister Sverre Isachsen (Ford Focus Mk2 T16 4x4) und dessen Landsmann Mats Lysen (Renault Clio Mk3 T16 4x4). Beim letzten Lauf in Schweden feierte Kenneth Hansen ein Comeback mit dem brandneuen Citroen DS 3 T16 4x4. Der mehrfache Europameister fuhr mit den neuen Boliden auf Anhieb auf Rang zwei.

Bei den Super 1600 konnte der Norweger Andreas Bakkerud seine Dominanz aus den ersten beiden Rennen nicht ganz fortsetzen. Trotzdem hält er zur Halbzeit die Tabellenspitze und hat sich eine gute Ausgangsposition im Titelrennen geschaffen.

Die Verfolger, der Däne Ulrik Linnemann (Peugeot 207) und der Schwede David Johansson (Citroen DS3), haben etwas den Anschluss verloren. Im Mekka des Rallycross-Sportes, im schwedischen Höljes, war auch Christian Petrakovits wieder mit von der Partie. Er war auf B-Finalkurs, schied jedoch im dritten Vorlauf nach einer Startkollision aus und belegte im hochkarätigen Starterfeld den 20. Rang.

Als ungeschlagener König bei den Touringcars geht Lars Oivind Enerberg (Ford Fiesta) in die Sommerpause. Der Norweger konnte alle fünf Läufe für sich entscheiden und ist voll auf Titelkurs. Im Zwischenklassement folgen der Belgier Koen Pauwels und der Ire Derek Tohill (beide Ford Fiesta) mit Respektabstand.

Im PS Racing Center Greinbach ist der Veranstalter bereits bestens gerüstet, um die Herbstoffensive in der Europameisterschaft einzuläuten. Je nach weiterem Saisonverlauf wird Greinbach höchstwahrscheinlich mit den ersten Titelentscheidungen aufwarten können. Nach dem Österreichrennen sind nur noch zwei Läufe ausständig.

Vor allem bei den Super1600 und den Touringcars dürfen wir mit einer vorzeitigen Entscheidung zu rechen. Der Lauf in Greinbach wird hochkarätig besetzt sein. Bei den Supercars werden die Top-Fahrzeuge zu sehen sein, sowohl Tabellenführer Tanner Foust als auch Kenneth Hansen haben ihre Nennung bereits abgegeben.

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