MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Hintergrund

Daniel Brühl schlüpft in die Rolle des 70er-Laudas

Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl nimmt seine Rolle als Niki Lauda für den 2012 geplanten Film „Rush“ ernst, fährt Formel 3 und trifft die lebende Legende.

Mit dem Film 'Rush' kommt 2012 nach der Dokumentation über Ayrton Senna ein weiterer Motorsport-Film in die Kinos.

In dem Werk von Ron Howard, der bereits für 'Apollo 13' und 'A Beautiful Mind' verantwortlich war, wird es um den Kampf zwischen Niki Lauda und James Hunt gehen, der die 1970er prägte. Lauda wird von Daniel Brühl gespielt.

Der deutsche Schauspieler wuchs in Köln auf und kennt den Nürburgring aus seiner Kindheit: "Das ist natürlich eine hammerbrutale Strecke und es ist schon eindrucksvoll, wenn man weiß, dass man die Rolle spielen wird und nun dorthin fährt", erklärt er der Welt online und gibt zu: "Ich bin zwar schon immer ein Auto-Fan und fahre auch gerne schnell, aber das hat nichts damit zu tun, was die Jungs machen."

Für die Rolle bereitete sich Brühl gut vor: "Ich habe mit Kartfahren angefangen vor kurzem in Spanien und danach einen Formel-3-Kurs gemacht. Das war für mich schon ein Wahnsinnerlebnis. In so einer Formel-3-Kiste kam ich mir schon vor wie ein Rennfahrer - das ist aber natürlich lächerlich gegenüber dem, was professionelle Fahrer machen. Es ist für mich wichtig, dass ich ein Gefühl dafür kriege."

"Ich hatte danach wirklich Gänsehaut", fügt er an. Vor Lauda hat der Schauspieler großen Respekt: "Es ist irgendwie ein komisches Gefühl, einen lebenden Mythos zu spielen. Da fühlt man sich schon manchmal ein bisschen befangen", schildert er und freut sich, dass er den Österreicher kennenlernen durfte: "Ich bin froh, dass er mich, glaub ich, ganz gut leiden kann. Ich war schon etwas aufgeregt vor unserem ersten Treffen. Er war aber von Anfang an sehr offen."

Auch wenn es Brühl gefallen würde, "mal ein Jahr so zu leben wie in den 70ern", ist er sich den Gefahren dieser Zeit bewusst: "Das ist das Faszinierende an dem Rennsport in dieser Zeit, dass man wirklich sein Leben bei jedem Rennen aufs Spiel gesetzt hat. Schrecklicherweise sind auch so viele gestorben. Es war fast unvorstellbar, dass jemand diesen Unfall überleben könnte."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E