MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
12h von Abu Dhabi

Von DTM-König zum Langstreckenspezialisten

Das Black Falcon Team mit Bernd Schneider, Jeroen Bleelemolen und Khaled Al Qubaisi am Steuer gewinnt das Langstreckenrennen vor zwei Ferraris.

Fotos: Gulf 12hours

DTM-Legende Bernd Schneider hat die Transformation zum Langstrecken-Spezialisten endgültig abgeschlossen. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Jeroen Bleelemolen und Khaled Al Qubaisi sicherte er sich mit dem Mercedes SLS AMG GT3 des Black-Falcon-Teams den Sieg beim Zwölf-Stunden-Rennen in Abu Dhabi.

Für Schneider ist es bereits der sechste Sieg bei einem großen Langstrecken-Rennen in dieser Saison: "Als ich im Januar in Dubai gewonnen habe, dachte ich noch: 'Wow, ich habe ein 24-Stunden-Rennen gewonnen!' Jetzt habe ich sogar drei 24-Stunden-Rennen und zwei Zwölf-Stunden-Rennen gewonnen. Ich kann es gar nicht glauben." Dazu kommt noch ein weiterer Triumph beim 1.000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring.

Schneider Co. setzten sich letztendlich mit 1:41 Minuten Vorsprung vor dem ersten Ferrari 458 GT3 des AF-Corse-Teams (Cioci/Wyatt/Rugolo) durch; ein weiterer Ferrari landete auf Platz drei. Dabei lag das siegreiche Mercedes-Trio nach den ersten sechs Stunden nur an zweiter Stelle, weil es während einer Safety-Car-Phase Zeit verlor und später noch einmal bei einem Boxenstopp. Doch Bleekemolen übernahm gleich zu Beginn der zweiten sechs Stunden die Führung.

Positiv auch das Abschneiden des neuen Bentley Continental GT3, der mit Steven Kane, Guy Smith und Andy Meyrick am Steuer Vierter wurde. Rückstand: zwei Runden. "Wir haben alle Erwartungen übertroffen. Das ist ein fantastisches Debüt für dieses Auto", sagt Meyrick. Platz fünf gab es für den bestklassierten McLaren MP4-12C GT3 des Gulf-Teams, gefolgt von einem Porsche 997 GT3 R und einem Lamborghini Gallardo LP600+ GT3.

Rennergebnis (Top Ten):

01. Al Qubaisi, Bleekemolen, Schneider (Mercedes) - 308 Runden

02. Cioci, Wyatt, Rugolo (Ferrari) +1:41.985 Minuten

03. Zampieri, Broniszewski, Ramos (Ferrari) +1 Runde

04. Kane, Smith, Meyrick (Bentley) +2 Runden

05. Wainwright, Carroll, Bell (McLaren) +3 Runden

06. Guilvert, Dermont, Perera (Porsche) +7 Runden

07. Fatien, Goethe, Hall (Lamborghini) +13 Runden

08. Bohn, Melnikow, Allemann (Porsche) +15 Runden

09. Bobbi, Skryabin, Pierguidi (Ferrari) +31 Runden

10. Cristoni, Lindroth, Cappeletti, Cressoni (Ginetta) +31 Runden

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe