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RMC Schweiz: Mirecourt Mario Tomasini, RMC Schweiz, Mirecourt 2013

Erster Sieg für Mario Tomasini

Am Wochenende fand das zweite Rennen statt. Es war ein feuchtes, jedoch sehr erfolgreiches Wochenende – von Regen bis Sonnenschein.

Das zweite Rennen der Saison hat stattgefunden, und wieder herrschte am ersten Tag Regen. So begann der Morgen im freien Training mit Regenreifen und Regenoveralls. Nach einigen sehr spannenden Zweikämpfen der Fahrer aus der Mini-Klasse gewöhnte sich Tomasini schnell an die Strecke und wurde von Runde zu Runde schneller. Einige Haftungsgrenzen wurden dabei überschritten, und es folgten einige Dreher in die Wiese.

Nach der Mittagspause, als Tomasini wieder in trockener Kleidung unterwegs war, und auch das Kart gereinigt worden war, ging es weiter mit dem Kampf um die persönliche Bestzeit. Am Ende des ersten Tages wurde eine Stunde und 40 Minuten reine Fahrzeit festgestellt. Im Hotel wurden dann die Heizkörper mit der feuchten Rennbekleidung geschmückt, und anschließend gab es noch ein tolles Abendessen mit dem Blacky-Team, bei dem noch viel über die Ideallinie gesprochen wurde. Dann war es Zeit, ins Bett zu gehen, um am nächsten Tag wieder topfit zu sein.

Gestartet wurde am Renntag um 6.30 Uhr, da schon um 8.00 Uhr das erste Training angesetzt war. Die Rennstrecke war zwar noch ziemlich nass, der Regen hatte jedoch aufgehört und die Temperatur war bereits von 6° C auf 10° C angestiegen. Tomasini verbesserte seine Zeit erneut, doch passierte am Ende des Zeitfahrens ein Dreher, bei dem er im Schlamm stecken blieb und nicht mehr alleine auf die Strecke zurückkam. Mit fremder Hilfe wurde er jedoch auf die Fahrbahn zurückgeschoben und kam gleich direkt an die Box.

Nach einer Komplettreinigung von Fahrer und Kart wurde kein Schaden festgestellt, und Tomasini konnte direkt in die Qualifikation starten. Die Qualifikationsläufe wurden mit Slicks gefahren, da die Ideallinie bereits aufgetrocknet war, und so konnte die Zeit erneut verbessert werden. Leider gab es einen harten Crash von Tomasinis Teamkollegen im Finalrennen, und so lag die Aufgabe bei ihm, die Siegesserie vom Team Blacky aufrecht zu erhalten. Er fuhr dabei auch seine persönliche Bestzeit und holte – wie von ihm erwartet worden war – den Sieg in der Klasse 'Micro' nach Hause. Am Ende des Rennwochenendes gab es einen lachenden Mario Tomasini mit einem Riesenpokal, keinen Schaden, aber dafür sehr viel zu putzen und reinigen.

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