MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Da Costa zeigt sich optimistisch

Die BMW-Hoffnung betrachtet seine Zeit in der Renault-World-Series als Gewinn für seine Karriere und glaubt, in seiner Laufbahn alles richtig gemacht zu haben.

Die DTM-Chance des Antonio Felix da Costa bei BMW kam aus heiterem Himmel - und rettete für den talentierten Portugiesen die Saison 2014, die nach seinem vorläufigen Formel-1-Aus bei Toro Rosso beinahe ohne Renneinsätze auf höchstem Niveau geworden wäre. Der 22-Jährige scheint hungrig zu sein auf Tourenwagen-Einsätze und blickt lieber nach vorne als zurück. "Ich hätte nichts besser machen können", sagt Felix da Costa gegenüber Autosport über seine Zeit in der Renault-World-Series (WSbR).

Die gilt neben der GP2 als bestes Sprungbrett für die Königsklasse, wurde für den Mann aus Lissabon aber nicht zum Katapult - obwohl er in den Jahren 2012 und 2013 die Plätze vier und drei in der Gesamtwertung eingefahren hatte. "Es ist enttäuschend, dass ich den Titel nicht gewinnen konnte, was das klare Ziel gewesen ist", blickt Felix da Costa zurück. "Es lag aber nicht daran, dass wir nicht das nötige Tempo gehabt hätten." Auch die Ablenkung durch den Testfahrer-Job bei Red Bull sei nicht ursächlich gewesen.

Der seit vielen Jahren durch den Getränkekonzern geförderte Youngster meint: "Ich habe alles dafür getan, dass die Renault-World-Series die einzige Sache war, auf die ich konzentriert war. Ich habe sichergestellt, dass in meinem Umfeld über nichts anderes gesprochen wird." Felix da Costa betont, nichts zu bereuen und aus seiner Zeit in der WSbR viel Positives zu ziehen - schließlich gewann er in den vergangenen zwei Jahren so viele Rennen wie kein anderer Pilot. "Wenn ich schon verlieren muss, dann bin ich froh, dass es gegen Kerle wie Kevin und Stoffel (die McLaren-Nachwuchsleute Magnussen und Vandoorne, Anm. d. Red.) passiert", zeigt sich Felix da Costa als Sportsmann.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM