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Formel 1: News

Q3 soll aufgepeppt werden

Die Strategische Arbeitsgruppe der Formel 1 möchte noch heuer mit einigen Updates für mehr Spannung und mehr Garbetrieb im dritten Qualifying sorgen.

Stell Dir vor, es ist Q3 und kaum jemand fährt. Ein solches Szenario gab es in der jüngeren Vergangenheit recht häufig. Denn im Schlussabschnitt der Qualifikation sparten manche Teams lieber ihre Reifen, statt eine schnelle Runde auf den Asphalt zu legen. Und so kämpften in Q3 zuweilen nur wenige Autos um die Pole-Position. Mit neuen Regeln will die Formel 1 dieses "Problem" nun lösen.

Wie unsere Kollegen von Autosport berichten, hat die Strategische Arbeitsgruppe der Formel 1 die Rennställe und den Automobil-Weltverband (FIA) darum gebeten, sich mit einigen Vorschlägen zur Verbesserung zu beschäftigen. In einem für den 21. Februar 2014 anberaumten Treffen soll dann darüber entschieden werden, ob es zur neuen Saison Veränderungen am Qualifying-Modus geben soll.

Laut 'Autosport' stehen mehrere Ansätze zur Diskussion. Darunter findet sich zum Beispiel die Idee, dass die Top-10-Fahrer aus Q3 mit dem Reifensatz ins Rennen gehen müssen, der ihnen in Q2 ihre persönlich schnellste Runde ermöglicht hat. So gäbe es keinen Grund mehr, in Q3 Reifen zu sparen und nicht zu fahren, weil beim Start zum Grand Prix nicht auf diese Pneus zurückgegriffen werden müsste.

Ein weiterer Vorschlag ist, dass Pirelli den Teams einfach einen weiteren Reifensatz für Q3 zur Verfügung stellen könnte, um mehr Fahrbetrieb zuzulassen. Auch in diesem Fall wäre kein Sparen mehr notwendig, zumal die Q3-Reifen im Anschluss an das Qualifying wieder zurückgegeben werden sollen. Ebenfalls im Raum steht eine Verlängerung von Q3 (derzeit: 10 Minuten), um noch mehr Anläufe als bisher zuzulassen.

Allerdings ist für die Umsetzung derartiger neuer Regeln eine einstimmige Mehrheit der Teams erforderlich. Stellt sich also nur ein Rennstall quer, bleibt alles beim Alten. Findet ein neuer Ansatz indes Anklang, dann müssen sich im zweiten Schritt noch die Formel-1-Kommission und der FIA-Weltrat damit auseinandersetzen und - falls sie eine Veränderung befürworten - die Neuerungen ratifizieren.

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