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Sportwagen- & Motorsport-Show Riverside

Ganz Liesing wird Porsche

Die fünfte Vienna Sportwagen- & Motorsport Show im Riverside (16. bis 18. Oktober) steht voll im Zeichen der deutschen Edelmarke Porsche.

Foto: Motorsport Insider

Mit einer weiteren Attraktion in Sachen Motorsport wartet der in dieser Hinsicht schon bekannte Wiener Einkaufstempel Riverside in der kommenden Woche auf. Nach bereits mehreren Ausstellungen elitärer Stücke aus der Zwei- wie Vierradbranche widmet sich das neue Projekt von Riverside-Eigner KR Peter K. Schaider und Organisator Roland R. Firtinger diesmal einem der edelsten Vertreter der Rennwagen-Szene. Die bereits 5. Vienna Sportwagen- & Motorsport Show vom 16. bis 18. Oktober in Wien 23, Breitenfurter Straße 372 steht ganz im Zeichen des Namens Porsche!

KR Peter K. Schaider freut sich, den Kunden des Riverside während der Öffnungszeiten wieder einmal die feinste Ware der Motorsport-Welt bieten zu können. „Die Sportwagen- & Motorsport Show in Wien wurde jedes Jahr ein wenig nachgewürzt, so dass wir wieder mit einigen feinen Zutaten aufwarten können. In Zusammenarbeit mit dem Porsche Club Wien, dem Porsche Alpenpokal sowie der Unterstützung der Porsche Holding wird es abermals viel Sehenswertes bei uns zu bestaunen geben.“

Perfekt umgesetzt wird der glamouröse Augenschmaus wie jedes Jahr von Roland R.Firtinger. Der stets umtriebige Auto- und Motorsport-Guru nutzt seine Kontakte zu österreichischen Porsche-Insidern wie Michael Duschel, Christoph Pfeifhofer oder Porsche-Pressechef Richard Mieling, um eine Auswahl der tollsten Stücke nach Liesing zu holen.

„So wie es ausschaut, werden an die 20 Exponate im Riverside stehen“, sagt Firtinger, der sich gerade im Endspurt seiner aufwändigen Arbeit befindet. Stellvertretend für alle anderen Porsche, die zu sehen sein werden, seien hier drei Vertreter mit teils besonderen Geschichten angeführt:

Porsche 908-2 (Flunder)
Man schrieb das Jahr 1970 als das Team Steve McQueen/Peter Revson in Sebring über eine lange Distanz bis kurz vor der Zielflagge führte, dann aber von Andretti/Giunti/Vaccarella im Ferrari 512 S noch abgefangen werden konnte. Davor hatte McQueen am 1. März das Rennen in Phoenix mit dem 908er gewonnen. Den Porsche veräußerte das Team - nach den Dreharbeiten zum Film „Le Mans“ - an Hans Dieter Weigel, der ihn 1971/72 in Le Mans zusammen mit Claude Haldi und Helmut Krause einsetzte. 1973 gab es einen zweimaligen Besitzerwechsel: Lothar Ranft erwarb den 908er im Auftrag von Guillermo Ortega vom Ecuador Marlboro Racing Team, der1973 Le Mans auf Rang 7 damit beendete, ihn aber 1974 in der 11. Runde nachhaltig zerstörte. Dann erwarb Ing. August Deutsch die Flunder, von der er anfangs nicht wusste, welch imposante Geschichte sie hat. Erst auf Nachfrage um die Chassis-Nummer 022 wurde klar, welches Kleinod auf Rädern sich nun in den Händen des Bayern befindet. Mit all seiner ihm angeborenen Akribie restaurierte Deutsch den 908-22 und fährt ihn nun selbst bei ausgesuchten Veranstaltungen. Ing. August Deutsch wird allen interessierten Besuchern im Riverside persönlich Rede und Antwort stehen.

Porsche 959 Dakar
Weil Porsche nach mehreren Siegen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans auch im Rallyesport Erfolge vorweisen wollte, entstand 1982 das 959-Rallye-Projekt, das aus dem 911 SC nach dem damals aktuellen Gruppe-B-Reglement der FIA entwickelt wurde. Daraus entstanden anfangs drei umfassend überarbeitete 911er mit Allradantrieb, die als 911 4×4 (bzw. 953) firmierten. Obwohl der 959 bereits 1983 auf der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt worden war, errang das Prodrive-Team 1984 noch mit einem 911 4×4 (953) bei der Rallye Paris-Dakar unter dem Franzosen René Metge einen Überraschungssieg. Schon bei dieser IAA wurden die für die Gruppe-B-Homologation geforderten 200 Straßenmodelle bestellt, doch wegen bundesweiter Streiks und der großen Komplexität der Konstruktion des 959 verzögerte sich die Fertigstellung, und erst 1987 wurden die ersten Exemplare ausgeliefert.

Porsche 997 GT3 RS 4,0
Am 28. April 2011 stellte Porsche eine auf 600 Exemplare limitierte Sonderserie auf Basis des 331 kW (450 PS) starken 997 GT3 RS 4,0 vor. Dieser wird von einem 3.996 cm³ großen Sechs-Zylinder-Boxermotor angetrieben, der mit maximal 368 kW (500 PS) und einem Drehmoment von bis zu 460 Nm im Bezug auf Hubraum als auch Leistung die größte bis dahin verfügbare Motorisierung für den 911 GT3 darstellt.

Des weiteren werden natürlich an allen drei Ausstellungstagen auch zahlreiche Vertreter aus dem Rennsport, der Industrie und der Importeure im Riverside erwartet.

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