MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

„Haben genügend Triebwerke“

Gerüchten zufolge soll Renault nicht über ausreichend Motoren für RBR verfügen, da viele verendet sind – müssen die Österreicher am Ende zusehen?

Im Vorfeld des Grand Prix von Monaco im Mai kündigte Renault an, dass die Zuverlässigkeitsprobleme von nun an im Griff sind. Als Daniel Ricciardo aber am Monza-Samstag ins Freie Training ging, versagte seine neue Antriebseinheit schon nach fünf Runden. In Rekordzeiten bauten die Mechaniker Triebwerk Nummer sieben ein.

Doch abgesehen von diversen Gridstrafen drohte bereits das nächste Unheil. "Uns gehen die Motoren aus", klagte Ricciardo. "Es sind im wahrsten Sinne des Wortes keine weiteren verfügbar. Ich denke, wir haben noch zwei, aber wenn ein weiter kaputt wird, dann müssen sie in der Fabrik neue bauen."

Könnte es tatsächlich passieren, dass die Renault-Teams am Ende der Saison ohne Antriebseinheiten dastehen, wenn der Defektteufel noch einige Male zuschlägt? Bei Renault wird dementiert: Man habe genügend Triebwerke, "um mit der Situation klarzukommen", meint ein Renault-Sprecher gegenüber 'Autosport'.

In Monza forderte Ricciardo eine rasche Aufklärung des Defekts, um eine Wiederholung ausschließen zu können: Inzwischen weiß man, dass ein Teil in der Lufthutze, das nicht von Renault stammt, das Problem verursacht hat. Ob der Motor noch einmal eingesetzt werden kann, ist derzeit noch unklar.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

Streit um Katar-GP spitzt sich zu

Wie viel Macht haben die MotoGP-Fahrer?

Der Katar-Grand-Prix soll trotz Sicherheitsbedenken stattfinden - Wie geschlossen ist das Fahrerfeld und welchen Einfluss haben die Piloten auf die Entscheidung?

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch