MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

„Ich bin kein Zauberer“

Max Verstappen spricht über seine Erwartungen und jene, die manchmal etwas überzogen wirken. „Ich bin Fahrer – und kein Zauberer!“

Noch ist Jamie Alguersuari der jüngste Teilnehmer aller Zeiten an einem Formel-1-Rennen. Als der Spanier beim Grand Prix von Ungarn 2009 in Budapest sein Debüt für Toro Rosso gab, war er 19 Jahre und 125 Tage alt. Wenn am 15. März im Albert Park von Melbourne die Formel-1-Saison 2015 beginnt, muss Alguersuari seinen Rekord abgeben. Der neue Toro-Rosso-Stammfahrer Max Verstappen wird bei seinem Debüt gerade einmal 17 Jahre, fünf Monate und drei Tage alt sein.

Ungeachtet seiner Jugend hat der Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Jos Verstappen schon konkrete Vorstellungen davon, wie seine erste Saison in der Königsklasse verlaufen soll. "WM-Punkte sind ein realistisches Ziel für mich", meint Max Verstappen gegenüber der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf.

Zu hoch möchte der Youngster die Trauben aber nicht hängen: "Mit Zielankünften im Bereich der Plätze acht bis zehn würde ich zeigen, dass ich es kann. Für alles weiter vorn als Platz sechs braucht es Glück. Hier und da höre oder lese ich, dass Wunder erwartet werden. Ich bin aber ein Fahrer und kein Zauberer", stellt der 17-Jährige klar. Podestplätze oder gar Siege kommen demnach für 2015 "nicht in Betracht".

Zwar seien die Windkanal-Eindrücke vom neuen Toro Rosso STR10 laut Verstappen vielversprechend. Dennoch: Den Teams vom Schlage Mercedes, Red Bull, Williams, Ferrari oder McLaren Paroli bieten zu können, erwartet der Rookie aus den Niederlanden allenfalls bei außergewöhnlichen Umständen wie etwa "Regen, Unfällen oder anderen Ausfällen".

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln