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Formel-1-Test: Jerez

RB11 mit Camouflage?

Laut einem Internetportal, welches ein Foto veröffentlicht hat, soll der RB11 mit einem Zebramuster versehen sein. Damit will man die Konkurrenz täuschen.

Foto: Red Bull Racing

Im Zuge der Präsentationen für 2015 wurde zuletzt noch darüber gesprochen, dass RBR seit dem ersten Jahr fast die gleiche Lackierung trägt, doch dieses Bild könnte sich schon morgen ändern. Denn aus dem Bullen soll ein Zebra werden - allerdings wohl nur für die Testfahrten. Am Sonntag wurde das bestätigt - RBR zeigte den RB 11 in Tarn-Optik.

Der neue Bolide trägt ein auffälliges Tarnmuster in Zebraoptik trägt. Motorsportchef Helmut Marko erklärt gegenüber f1-insider die Hintergründe dafür: "Dabei handelt es sich um eine Camouflage, die ein Engländer im Zweiten Weltkrieg entwickelt hat, um die deutsche Kriegsmarine zu täuschen", grinst der Österreicher.

Schon damals wurde diese Tarnmusteroptik verwendet, um wichtige Details verschleiern. RBR möchte sich mit dem Look vor Spionage der Konkurrenz schützen, um keine Einzelheiten des Boliden preiszugeben. Schon in den vergangenen Jahren gehörte RBR zu den größten Geheimniskrämern in der Formel 1 und stellte beispielsweise Trennwände auf, sobald der Bolide von der Strecke zurück in die Box kam.

Der RB11 wurde bei den Testfahrten in Jerez einfach auf die Strecke geschickt. Die Ehre der ersten Runden obliegt dabei Daniel Ricciardo, der dem Bullen - oder dem Zebra - zuerst die Sporen geben darf, bevor er sich im Verlauf der Woche mit Teamkollege Daniil Kwjat abwechseln wird.

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