MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: News

Brünn-Rennen bis 2020 gesichert

Der Grand Prix der Tschechischen Republik ist für die nächsten fünf Jahre gesichert, ein neuer Promoter soll sich der Veranstaltung annehmen.

Fotos: Yamaha Racing

Traditionsbewusste Fans der Motorrad-WM können aufatmen: Die mittelfristige Zukunft des Grand Prix der Tschechischen Republik in Brünn ist gesichert. Das stark besuchte Rennen soll in den nächsten fünf Jahren Teil des Kalenders bleiben. Nach den Problemen zwischen Veranstalter und Lokalpolitikern in jüngster Vergangenheit, die fast zur Absage des diesjährigen Rennens geführt hätten, wurde nun reagiert.

In Zusammenarbeit mit der Regierung Mährens und der Stadt Brünn wurde eigens eine neue Promoterfirma für die Rennen gegründet. Diese soll eng mit MotoGP-Promoter Dorna zusammenarbeiten, damit der Klassiker in Tschechien auch langfristig Teil der Motorrad-WM bleibt. Brünn ist seit einiger Zeit das bestbesuchte MotoGP-Rennen des Jahres.

"Dieser Grand Prix ist ein Highlight der Weltmeisterschaft und seit 50 Jahren Teil des Kalenders. Wie man an diesem Wochenende wieder sieht, ist es eine sehr populäre Veranstaltung", unterstrich Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta am Wochenende die Bedeutung der Rennen auf der Naturstrecke. "Wir sind sehr glücklich, dass wir mit den Tschechen eine Vereinbarung gefunden haben. Das wird die Zukunft des Grand Prix für die nächsten fünf Jahre garantieren."

Der erste Grand Prix der damaligen Tschechoslowakei wurde 1965 ausgetragen. Damals wurde noch auf einem fast 14 Kilometer langen Kurs über die Straßen der Umgebung gefahren. Auf der heutigen Strecke gastierte die Motorrad-WM zum ersten Mal im Jahr 1987. Mit Ausnahme der Saison 1992 war der Grand Prix seitdem ein Fixpunkt im Motorrad-WM-Kalender.

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM: News

Weitere Artikel:

Am ersten Testtag der Formel 1 in Bahrain machten die alten Favoriten die Bestzeit unter sich aus - Williams nach Barcelona-Abstinenz mit den meisten Runden

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt