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Rallycross-ÖM: Greinbach I

Favoritensiege im PS Racing Center

Am vergangenen Wochenende ging der vierte Lauf der Rallycross-ÖM 2016 in Greinbach vor einer großen Zuschauerkulisse über die Bühne.

Fotos: Walter Vogler

Nachdem diese Veranstaltung zur ungarischen Meisterschaft und auch zum Zonenchampionat zählte, konnte der Veranstalter RCC-Süd Großpetersdorf den Zuschauern ein Rekordstarterfeld mit Superstars aus Rallycross-WM und -EM präsentieren – bei den Supercars allen voran die Ungarn Tamás Pál Kiss (Peugeot 208 WRX) und Tamás Karai (Audi S1 WRX) sowie die Österreicher Max Pucher (Ford Fiesta WRX) und Alois Höller (Ford Focus 4x4).

Kiss sicherte sich die Pole Position für das Finale, neben ihm in der ersten Reihe stand Pucher. Während der Ungar den Start gewinnen konnte, fiel Pucher nach der ersten Runde auf Platz fünf zurück, und Höller konnte auf den dritten Platz nach vorne stürmen. Kiss gab seine Führung bis zur Ziellinie nicht ab und gewann vor seinem Landsmann Karai. Nach einer Aufholjagd konnte Pucher noch den dritten Platz herausfahren, Höller schaffte es mit seinem in die Jahre gekommenen Ford Focus auf den vierten Platz.

In der Klasse Super 1600 war RCC-Süd-Pilot Mario Petrakovits (VW Polo) trotz hochkarätiger Konkurrenz das Maß der Dinge: Er gewann alle Vorläufe und feierte auch im Finale einen überlegenen Start-Ziel-Sieg. Greinbach-Spezialist Werner Panhauser (Citroën C2) sicherte sich durch eine kluge Taktik im Finale den zweiten Platz, der dritte Platz ging an den Ungarn Gergely Márton (Škoda Fabia). Der Steirer Erwin Frieszl (Peugeot 206) gewann nicht nur seine Klasse bis 1.600 cm³, er holte auch die Klasse Supertourenwagen bis 2.000 cm³, nachdem der Tscheche Roman Castoral (Opel Astra) mit kapitalem Motorschaden aufgeben musste. Der Niederösterreicher Patrick Leischner (Peugeot 306) wurde hervorragender Vierter.

Bei den Supertourenwagen über 2.000 cm³ ging es heiß her, schlussendlich konnte sich Oliver Gruber (Ford Sierra) vor Patrick Breiteneder (BMW M3) und Karl Schadenhofer (VW Golf) durchsetzen. In der Klasse National 1600 konnte der ehemalige Bergrallyespezialist Manfred Aflenzer (VW Polo) seinen bereits zweiten Sieg einfahren. Der steirische RCC-Süd-Pilot Dominik Janisch (VW Polo) wurde ausgezeichneter Zweiter und sicherte sich damit auch die Juniorenwertung. Der Niederösterreicher Philip Leonhartsberger belegte den dritten Platz.

"Wir haben eine tolle Veranstaltung mit einem Rekordstarterfeld abgeliefert. Es war wieder einmal erkennbar, dass der RX-Sport boomt. Der Zeitplan konnte voll eingehalten werden, teilweise lagen wir sogar vor dem Zeitplan – dies ist bei einem so großen Starterfeld nur möglich durch topmotivierte Funktionäre, Streckenposten und einen perfekten Abschleppdienst. Mein Dank gilt allen Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben", sagte der erfreute OK-Chef Erich Petrakovits.

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