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Formel 1: News

Designer Mike Gascoyne kehrt zurück

Formel-1-Designer Mike Gascoyne feiert als technischer Direktor des Doppelsitzer-Programms sein Comeback - Autos sollen 2018 bei jedem Grand Prix vertreten sein.

Die Formel 1 soll lebendiger und nahbarer werden, und zwar auch abseits des Renngeschehens. Das haben sich die neuen Besitzer von Liberty Media auf die Fahnen geschrieben und die Königsklasse mit zahlreichen Events und Neuerungen bereits aufgepeppt. In diesem Zusammenhang wird nun auch der Einsatz von Doppelsitzern vorangetrieben, der Besuchern die Möglichkeit geben soll, die Power der Formel-1-Boliden am eigenen Leib zu erfahren.

Als Teil der neuen Formel-1-Erfahrung kamen die Doppelsitzer in dieser Saison bereits in Barcelona zum Einsatz und feierte an diesem Wochenende in Silverstone ihr Comeback. 2018 sollen die Autos bei allen Rennen auf die Piste geschickt werden. Um das zu gewährleisten, hat sich Liberty Media tatkräftige Unterstützung geholt und den britischen Formel-1-Designer Mike Gascoyne engagiert.

Er arbeitete als technischer Direktor bereits für Teams wie Renault, Toyota und Caterham und wird künftig für das Design der neuen Doppelsitzer verantwortlich zeichnen. Vornehmliches Ziel ist es laut Autosport, das Chassis der ehemaligen Tyrell-Doppelsitzer aerodynamisch an das heutige Design anzupassen. Sprich: Die Doppelsitzer sollen optisch noch mehr den Formel-1-Autos der heutigen Generation ähneln.

Geleitet wird das Formel-1-Projekt mit den Doppelsitzer von Ex-Minardi-Boss Paul Stoddart, der auch für die Verpflichtung Gascoynes sorgte. Seine Crew beherbergt mehr als 50 Mitarbeiter und gilt deshalb bereits als inoffizielles elftes Formel-1-Team. In dieser Saison sind weitere Auftritte am Hungaroring, in Spa und Monza sowie in Austin und Mexiko City geplant. 2018 sollen die Doppelsitzer dann Bestandteil jedes Grand-Prix-Wochenendes sein.

"Ich liebe es zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Leute an diesem Projekt beteiligt sind", schwärmt Stoddart gegenüber Autosport. Das und die leuchtenden Augen, mit denen Passagiere nach einer Fahrt aus dem Doppelsitzer aussteigen, seien für ihn der größte Lohn. "Das ist einfach toll. Ich schaue sie an und kann das Lächeln in ihrem Gesicht sehen. Das spricht Bände. Die Fahrt in einem dieser Autos ist schlichtweg unglaublich."

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