MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Todt will dritte Amtszeit als FIA-Präsident

FIA-Präsident Jean Todt bestätigt sein Interesse an einer dritten Amtsperiode: Ex-Ferrari-Teamchef stellt Kernteam in einem Brief an nationale Verbände vor.

FIA-Präsident Jean Todt will sein Amt über weitere vier Jahre bekleiden. Das hat der Franzose am heutigen Freitag in einem Brief an die Präsidenten der nationalen Automobil-Verbände erklärt. In seinem Schreiben, das Todt mit den Worten "Dear Präsident, dear Friend" eröffnet, stellt der Ex-Formel-1-Teamchef von Ferrari zugleich jene personellen Veränderungen vor, die er sich für seine mögliche dritte Amtszeit ab Dezember in die Agenda geschrieben hat.

"Die FIA ist stärker und besser vereint als jemals zuvor", lautet die kernigste Aussage in dem einseitigen Schreiben an die Chefs der nationalen Verbände. Ein detailliertes Programm für seine dritte Amtsperiode will Todt in den kommenden Monaten vorstellen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Michelle und seinem Sohn Nicolas Todt (unter anderem Manager von Williams-Pilot Felipe Massa) habe er die Entscheidung über eine erneute Kandidatur getroffen.

Er habe "aus der FIA-Familie viel Unterstützung" erfahren, schreibt Todt in seinem Brief. "Mit ist bewusst, dass jede gute Führungspersönlichkeit sehr stark vom Team um ihn herum abhängt", so der Franzose weiter. Er erklärt, dass Graham Stoker weiterhin als Vizepräsident für das Thema Sport agieren und Brian Gibbons künftig als Präsident des FIA-Senats arbeiten solle. Dessen Position als Vizepräsident für das Thema Mobilität solle Thierry Willemark übernehmen.

In den von Todt formulierten Plänen ist für den bisherigen Präsidenten des FIA-Senats, Nick Craw, ein Abschied in die Rente vorgesehen. Das ist kein böser Wille oder persönliche Politik, sondern ein Handeln nach FIA-Statuten. "In Übereinstimmung mit den Altersvorgaben in den FIA-Statuten soll Nick Craw als Präsident des Senats zurücktreten. Ich danke ihm sehr für seine weisen Ratschläge, seine unumstößliche Loyalität und seine enge Freundschaft", so Todt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm