MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Platzer startet im Škoda Octavia Cup

Der Suzuki-Cup-Meister von 2016 steigt eine Stufe nach oben: Doppelte Leistung und dreifache Kosten sind die Herausforderungen für den jungen Rennfahrer.

Fotos: Claudia Auer

Acht Monate ist es her, da hat Keke Platzer sein letztes Rennen bestritten. Mit einem Rennsieg am Hungaroring fixierte er in einem spannenden Meisterschaftsfinale den Titel im Suzuki-Cup Austria. Im Winter folgte für den Steirer die Suche nach einer geeigneten Rennserie und neuen Sponsoren. Die Entscheidung fiel zugunsten des Škoda Octavia Cups – einem Markenpokal mit gleichwertigen Autos für alle Starter. Das knapp € 55.000,- teure Cup-Auto soll eine Brücke zwischen kleineren Markenpokalen und der TCR bilden. Der Octavia RS ist mit einem Zweiliter-Turbomotor von VW ausgerüstet - dieser leistet in der Rennversion von Autobauer Benet 280 PS.

2017 ist auch das Jahr, in dem die tschechische Serie mit Rennen in Deutschland und Österreich in Westeuropa bekannter werden soll. 20 Fahrer sind eingeschrieben, darunter mit Keke Platzer der einzige Österreicher. Platzer geht für das österreichische Team Yawspeed Autosport rund um den Ex-Rennfahrer Christian Gneist an den Start. Das Rennen in Spielberg im Mai ist zugleich auch der Saisonauftakt für die Serie. Die beiden Heimrennen für Platzer finden im Rahmen der Leeb Rundstreckentrophy von 18.-20. Mai statt. Ungewohnt: Das Rennwochenende steigt von Donnerstag bis Samstag. Der geplante Saisonstart am Hungaroring in Budapest musst für alle Teilnehmer aufgrund von technischen Problemen verschoben werden.

Keke, warum hast du dir den Škoda Octavia Cup für die Rennsaison 2017 ausgesucht?
Nachdem ich in einer hoch angesehen nationalen Meisterschaft gewonnen habe ist das der perfekte, nächste Schritt. Im Octavia Cup wird mit modernen Rennautos gefahren, mit genau der richtigen Motorleistung, einem spannenden Kalender und starken Gegnern.

Was erwartest du von der neuen Saison? Und was sind die Ziele?
Es ist etwas komplett Neues, doppelte Pferdestärken im Vergleich zu meinem früheren Rennauto und ungefähr den dreifachen Kosten. Das bedeutet eine vielfach größere Herausforderung, sowohl auf der Rennstrecke, aber auch abseits davon. Konstant in den Top 10 zu sein, wäre ein großer Erfolg – außerdem gibt es eine Junior-Wertung, wo ich vorne dabei sein will. Ich hoffe darauf alle Saisonrennen bestreiten zu können.

Worauf freust du dich am meisten? Die verschiedenen Rennstrecken, die Konkurrenten, oder die neuen Erfahrungen?
Ich liebe Tourenwagenrennen wegen dem engen Wettbewerb, natürlich erwarte ich das auch beim Octavia Cup. Die modernen Rennautos geben mir die Möglichkeit, meinen Fahrstil ein wenig zu verändern. Außerdem habe ich einen großen Schritt über den Winter gemacht und mir viel technisches Wissen angeeignet. Ich freue mich darauf, dies dann auch in der Praxis an den Rennwochenenden anwenden zu können.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Valtteri Bottas über Mercedes-Zeit

"Ich hasste den Rennsport"

Valtteri Bottas spricht offen über mentale Probleme während seiner Zeit bei Mercedes und verrät, wie sehr ihn die Saison 2018 neben Lewis Hamilton belastet hat

Sollte sich Max Verstappen mit seiner Kritik an der Formel 1 zurückhalten? Ex-Pilot Juan Pablo Montoya bringt eine mögliche Rennsperre für den Niederländer ins Spiel

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Rallycross-ÖM, Greinbach: Vorschau

RX-ÖM im PS Racing Center Greinbach

Der RX-Motorsport Club unter seinem Obmann Christian PETRAKOVITS veranstaltet am 17. Mai 2026 im PS RACING CENTER Greinbach den zweiten Lauf zur ösrerr. Staatsmeisterschaft.