MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
TCR International: Rustavi

Zele Racing holt Platz 2 beim TCR-Debüt

Der Rennstall aus Kärnten fuhr am Wochenende beim Saisonauftakt der TCR International Series in Georgien auf den grandiosen zweiten Platz.

Die gestandenen Teams der TCR International Series staunten nicht schlecht als der österreichische Neuling Zele Racing mit Ferenc Ficza am Steuer eines Vorjahres-Seat sowohl die Testfahrten wie auch die Freien Trainings am Rustavi International Motorpark, rund 20 Kilometer außerhalb der georgischen Hauptstadt Tiflis, dominierte.

Der Höhenflug hielt weiter an als die Rennampel auf Grün schaltete, denn Ficza holte im ersten Lauf sensationell Rang 2, weniger als vier Zehntelsekunden hinter Routinier Davit Kajaia einem 2017er Alfa Romeo.
 
Im zweiten Lauf konnte der 21-jährige Ungar einem Crash vor ihm in Kurve 1 gerade noch ausweichen, fiel dadurch aber fast bis ans Ende des Feldes zurück. Leider blieb seine Aufholjagd unbelohnt, denn im Fight um Rang 5 wurde er von Robert Colciago gerammt und musste mit Aufhängungsschaden abstellen.
 
Nach vielen erfolgreichen Jahren im Formelsport und zuletzt auch im Sportwagenbereich, stiegen die Kärntner heuer erstmals ins Tourenwagengeschäft ein und zeigten prompt auf. "Wir nahmen uns lange für die Abstimmung des Wagens Zeit und die Chemie zwischen Ferenc, dem Team und dem Wagen stimmte sofort. Gleich im allerersten TCR Rennen aufs Podium zu fahren ist natürlich großartig. Nun freuen wir uns auf Bahrain", strahlte Teamchef Michael Zele.
 
Die TCR International Series geht in zwei Wochen am Bahrain International Circuit weiter, wo man im Rahmenprogramm der Formel 1 fährt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.