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Motorsport: News

GT3: Porsche, BMW und Ferrari mit Updates

In der neuen Saison werden die Boliden der drei Werke mit mehr oder weniger umfangreichen Technik-Updates an den Start gehen.

FotoS: Photo4/Porsche

Auch wenn das GT3-Reglement keine großen Weiterentwicklungen zulässt, nutzten drei der acht im GT-Masters startenden Hersteller die Möglichkeit für ein Update ihrer Rennwagen. Dieses ist einmal pro Fahrzeug innerhalb der dreijährigen Homologationsperiode erlaubt. Die Ziele von BMW, Ferrari und Porsche: eine bessere Fahrbarkeit und eine höhere Zuverlässigkeit der Rennwagen.

Beim BMW M6 GT3 - 2017 einmal im GT-Masters siegreich - gibt es unter anderem Verbesserungen in den Bereichen Aufhängung, Differenzial, Bremssystem und Aerodynamik. "Unsere Ingenieure haben den BMW M6 GT3 in zahlreichen Bereichen optimiert und dafür gesorgt, dass vor allem Gentleman-Fahrer in Zukunft noch besser mit dem Auto zurechtkommen werden", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Diese Fahrbarkeit ist neben Performance und Haltbarkeit unserer Meinung nach der größte Trumpf, den ein Kundensportfahrzeug haben muss."

Die auffälligsten Änderungen am Ferrari 488 GT3, der 2018 erstmals in der Serie antritt, sind aerodynamischer Natur. So wurde die Frontschürze samt Splitter überarbeitet und der Diffusor am Heck komplett neu gestaltet. In diesem Zuge wurden auch die Endrohre des V8-Biturbo-Triebwerks angepasst und sind jetzt oval statt rund. Der Heckflügel erhält zudem einen neuen Gurney-Flap.

Bei Porsche bekommt der 911 GT3 R - 2017 im GT-Masters zwei Mal auf der Siegerstraße - ebenfalls ein Update. Das Teilepaket umfasst unter anderem eine neue Fronthaube mit geänderter Abluftführung zur Optimierung des Thermomanagements und seitliche Flicks zur Verbesserung der aerodynamischen Balance. "Die geänderte Aerodynamik wird uns auf Strecken mit schnellen Kurven wie Zandvoort oder dem Sachsenring helfen", so Herberth-Pilot Robert Renauer, der mit dem Update bereits bei den 24 Stunden von Daytona gefahren ist. "Ich denke, dass das Auto dadurch über die Saison gesehen auf jeden Fall besser ist."

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.