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Motorrad-WM: News

Marc Márquez bleibt bis 2020 bei Honda

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez bleibt Honda für zwei weitere Jahre treu, der Spanier wird auch 2019/20 für HRC an den Start gehen.

Bildquellen: Honda, Michelin

Honda und Marc Márquez haben sich vor dem Start der MotoGP-WM 2018 auf einen neuen Vertrag geeinigt. Der bestehende, der am Ende der Saison ausgelaufend wäre, wurde um zwei weitere Jahre verlängert. Márquez wird also auch 2019 und 2020 mit dem japanischen Werksmaterial bestreiten.

Márquez hatte stets signalisiert, dass er Honda auch in Zukunft treu bleiben möchte. Seit dem MotoGP-WM-Debüt in der Saison 2013 tritt der mittlerweile 25jährige für HRC an und bescherte seinem Arbeitgeber vier WM-Titel in fünf Jahren, überdies 35 Laufsiege und gleich 45 Pole Positions.

Beim zweiten Vorsaisontest in Thailand betonte Márquez, dass ein neuer Honda-Vertrag in Reichweite sei: "Wir führen mit Honda bereits Gespräche. Ich möchte diese lieber früher als später abschließen, damit ich mich auf das Fahren konzentrieren kann."

Es ist kein Geheimnis, dass auch andere Hersteller an Márquez´ Diensten interessiert waren, doch offensichtlich wollte sich der Weltmeister zum jetzigen Zeitpunkt seiner Karriere nicht auf ein Experiment einlassen und die Marke wechseln.

Mit der Vertragsunterzeichnung ist Márquez der zweite Spitzenfahrer der MotoGP-WM, der seine Zukunft vor dem Start der neuen Saison geklärt hat; bei der Präsentation der neuen Yamaha YZR-M1 im Jänner verkündete Maverick Viñales, dass er auch nach 2018 für das Werksteam der Japaner antreten werde.

Weiterhin offen ist, wie es mit den Teamkollegen von Márquez und Viñales weitergeht: Valentino Rossi hat sich noch nicht konkret zu seinen Plänen geäußert, deutete aber an, auch 2019 fahren zu wollen. Die Entscheidung ist abhängig von der Konkurrenzfähigkeit der 2018er-Yamaha und den Ergebnissen der ersten Saisonrennen.

Ob Dani Pedrosa einen weiteren Vertrag bei Honda erhält, steht ebenfalls noch nicht fest. "Ich denke von Tag zu Tag. Wenn man schnell ist, bekommt man einen neuen Vertrag", kommentierte er bei den Thailand-Testfahrten. Pedrosa ist 2006 in die MotoGP-WM eingestiegen und war seitdem ausschließlich für das Werksteam von Honda tätig. Er holte bisher 31 Grand-Prix-Siege und 31 Poles.

Das dritte große Team der MotoGP-WM wird vermutlich nicht mit spannenden Transfermeldungen auf sich aufmerksam machen: Ducati strebt an, Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo auch für 2019 zu halten. Danilo Petrucci stünde aber bereit, sollte ein Platz im Ducati-Werksteam freiwerden; die Chancen des Italieners auf einen Wechsel sind aber überschaubar.

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