MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Interview

Diese Gastfahrer wünschen sich DTM-Stars

BMW und Aston Martin ziehren sich mit der Gastfahrer-Bekanntgabe für 2019: Dafür offenbaren die DTM-Piloten, gegen wen sie gerne antreten würden.

Die DTM-Saison ist seit Assen in der zweiten Saisonhälfte - und nach wie vor hat nur Audi mit Andrea Dovizioso einen Gastfahrer eingesetzt. BMW und Aston Martin, die beide klargestellt haben, dass sie 2019 noch Gastfahrer bringen wollen, bleiben also nur noch vier Rennwochenenden für dieses Vorhaben.

Doch welche Gastfahrer wünschen sich eigentlich die DTM-Piloten? "Es ist schade, dass es dazu nicht kommen wird, aber wäre Mercedes noch in der DTM, dann wäre es schön, wenn Lewis Hamilton in Brands Hatch mit uns fahren würde", sagt Audi-Pilot Jamie Green auf Anfrage.

Kein Wunder, denn der ehemalige Mercedes-Junior setzte sich 2004 in der Formel-3-Euroserie gegen den inzwischen fünfmaligen Formel-1-Weltmeister durch und holte den Meistertitel. Ein weiteres Kräftemessen hätte also durchaus seinen Reiz.

Timo Glock wünscht sich Rossi oder Stuck

Auch Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock fuhr bereits gegen Hamilton - allerdings in der Formel 1. Der BMW-Pilot hätte aber bei der Wahl eines Gastfahrers andere Präferenzen. "Auf jeden Fall Valentino Rossi, denn er hat schon oft gezeigt, dass er auch auf vier Rädern schnell ist", verweist er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auf den italienischen MotoGP-Superstar, der DTM-Boss bereits einen Gaststart versprochen hat.

Glock hat aber noch andere Ideen. "Wie wäre es mit 'Strietzel' Stuck? Wäre doch cool, wenn der nochmal einsteigt", könnte er sich die inzwischen 68-jährigen Rennlegende Hans-Joachim Stuck, 1990 mit Audi DTM-Meister, bei einem Gastauftritt gut vorstellen. Aber auch ein aktueller Formel-1-Pilot wäre für ihn ein interessantes Experiment.

"Wer, ist eigentlich egal", meint Glock. "Aber es wäre cool, wenn ein Fahrer aus der Formel 1 einfach mal sagt: 'Okay, ich probiere das mal aus und schaue, wie lange ich brauche'."

Räikkönen, Ricciardo, Hülkenberg oder Vettel?

Dafür hat sein Kumpel und BMW-Kollege Philipp Eng einen klaren Favoriten im Formel-1-Fahrerfeld. "Wenn ich mir einen Gastfahrer für die DTM wünschen könnte, dann wäre das Kimi Räikkönen", sagt der Österreicher.

Und offenbart, dass es dafür gleich mehrere Gründe gibt: "Ich habe ihn noch nie in echt getroffen, also wäre es für mich persönlich cool. Außerdem würde ich es interessant finden, wie sich ein Formel-1-Fahrer bei uns schlägt. Nicht unbedingt, um einen direkten Vergleich zu haben, sondern um zu sehen, wie er sich anstellen würde. Und bei so einem Charakterkopf wäre das für die DTM extrem cool."

Eine Wahl, mit der auch Glock was anfangen könnte. "Kimi wäre eine coole Socke", meint Glock. "Daniel Ricciardo mit Sicherheit auch. Hülkenberg, Vettel, alle wären cool!"

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben