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Ein Rückblick auf die F1-Saison 2020
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Alles hat ein Ende ...

Die wohl ungewöhnlichste Formel-1-Saison aller Zeiten neigt sich dem Ende entgegen. Vieles war dieses Jahr anders, doch eine Konstante ist geblieben - die Dominanz von Lewis Hamilton und den Silberpfeilen. Wieder einmal hat sich der Brite vorzeitig den Weltmeistertitel gesichert. Doch es gibt mehr Erkenntnisse aus der Saison 2020. Hier ist unser Rückblick auf die aktuelle Rennzeit.

Los ging es im Sommer. Die ersten beiden Rennen der Saison wurden auf dem Red-Bull-Ring in Österreich ausgetragen. Bereits zum Auftakt demonstrierte Mercedes seine Stärke. Beim Großen Preis von Österreich triumphierte Valtteri Bottas und eine Woche später beim Großen Preis der Steiermark holte Lewis Hamilton seinen ersten Saisonsieg. Bereits zu Beginn der Saison präsentierte sich der Titelverteidiger also in Topform, während die Konkurrenz schwächelte. Auch in der kommenden Saison sehen die Buchmacher wie Royal Panda, die neben Wetten auch Slots wie das beliebte Starburst anbieten, die Silberpfeile wieder in der Pole Position auf den Titel. Und auch ihr Post auf Social Media - siehe weiter unten - macht klar, dass das Petronas Motorsport-Team keinen Grund hat von etwas anderem auszugehen. 

Verstappen bietet den Silberpfeilen die Stirn

Nachdem sich Hamilton auch die Grand Prix Nummer 3 und 4 in Ungarn und Silverstone sichern konnte, kam es am 9. August anlässlich des 70. Geburtstages der Formel 1 – motorsport-magazin.com/formel1/ – zum zweiten Rennen auf dem traditionsreichen Kurs. Der Geburtstagsparty auf dem Heimkurs von Mercedes machte Max Verstappen allerdings einen Strich durch die Rechnung. Erstmals in der Saison stand mit dem Red-Bull-Fahrer erstmals kein Mercedes ganz oben. Standesgemäß schlug Hamilton allerdings zurück und sicherte sich anschließend in Spanien und Belgien wieder den ersten Platz. Bemerkenswert war in dieser Hinsicht der Große Preis von Monza, bei dem Pierre Gasly, Carlos Sainz Jr. und Lance Stroll auf das Podium fuhren. Damit waren erstmals in dieser Saison weder Verstappen noch einer der beiden Silberpfeil-Piloten auf dem Treppchen zu finden.

Mercedes startet Siegesserie

Nach dem ernüchternden Ergebnis von Monza meldeten sich die Silberpfeile nur eine Woche später in der Toskana mit einem Doppelsieg zurück. Zwei Wochen später in Sotschi sicherte sich Bottas seinen zweiten Saisonsieg. Danach machte Hamilton ernst und gewann alle ausstehenden Rennen bis zu seinem nächsten WM-Triumph. Diesen machte er am 15. November in Istanbul klar. Mit dem siebten Titel zieht er mit Formel-1-Legende Michael Schumacher gleich. Auf autozeitung.de/ gibt es alle Weltmeister. In Istanbul gelang es auch Sebastian Vettel das erste Mal in dieser Saison auf das Podium zu fahren.

Ferrari schenkt ab

Das dürfte allerdings nur ein kleines Trostpflaster für den viermaligen Weltmeister sein. Sein letztes Vertragsjahr bei Ferrari verlief alles andere als positiv. Die gesamte Saison über schaffte es Ferrari nicht, ihm ein konkurrenzfähiges Auto an die Seite zu stellen. Zudem häuften sich bei Vettel auch vermehrt individuelle Fehler. Die Zukunft bei Ferrari heißt Charles Leclerc.  Der Monegasse war in dieser Saison mit zwei Podestplätzen aber auch nur geringfügig besser als sein Teamkollege. Es scheint, als hätte Ferrari die Übermacht von Mercedes eingestanden und Saison relativ früh abgeschenkt – siehe auch derwesten.de/sport/ .

Man darf gespannt sein, ob der Traditionsrennstall in der kommenden Rennzeit wieder angreifen kann. Dann allerdings ohne Sebastian Vettel.

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