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Starker Auftritt

Beim Saisonauftakt der GT World Challenge Europe (ex-Blaincpain) in Imola setzten Klaus Bachler (Unzmark) und Nicolas Schöll (Wien) auf internationaler Bühne erste Ausrufezeichen.

Bernhard Schoke

Ausgefahren wird die Serie als Sprint und Endurance-Serie. Insgesamt stehen 23 Veranstaltungen auf dem Programm – in Europa, Nordamerika und Asien. In Europa war der Auftakt das Rennen am letzten Wochenende in Imola. Die Auftritte in Misano (Sprint), Nürburgring (Endurance), Magny Cours, Zandvoort & Barcelona (jeweils Sprint), Spa-Francorchamps und Paul Ricard (jeweils Endurance) folgen bis zum 15. November.

Die unterschiedliche Dauer der ausgetragenen Rennen spiegelt sich auch in den Punktewertungen wider. Diese Hintergründe fokussierte Klaus Bachler nach dem Rennen:
„Wir hatten am Ende des Tages mit Platz 6 ein gutes Ergebnis. Das waren ganz wichtige Punkte. Das war nicht selbstverständlich, weil es im Qualifying nicht rund lief und wir nur auf Platz 18 waren. Bei der Serie mit der starken Konkurrenz ist es nicht selbstverständlich, dass man so viele Positionen aufholen kann. Dies ist uns durch ein fehlerfreies Rennen gelungen. Da sind wir sehr froh darüber und nehmen es natürlich mit. Vor allem für die jetzt folgenden längeren Rennen mit den 6 Std. Nürburgring, den 24 Stunden Spa und den 6 Std. von Paul Ricard für die es erheblich mehr Punkte gibt. Da können die Zähler aus Imola ganz wichtig werden."

Und sein Kollege Nicolas Schöll meinte: „Grundsätzlich bin ich mit meiner Performance sehr zufrieden. Der Speed war sehr vielversprechend und ich konnte meine Leistung immer weiter verbessern. Leider gab es ein paar Zwischenfälle, die uns das Rennen erschwert haben. Dennoch hat das ganze Team einen tollen Job gemacht und wir haben sehr viel dazugelernt. Die Leistungsdichte war für mich auch nicht überraschend, da ich wusste, dass einem hier nichts geschenkt wird. Ich konnte viel lernen von den anderen und hab einiges an Erfahrung gesammelt für die restliche Saison.“

Insgesamt war die Einschätzung seies Hannoveraner Teams vom eigenen Auftritt auf der Traditions-Rennstrecke zweigespalten: Der Speed von den Piloten passt und an der Gesamt-Performance des Teams insbesondere bei den Boxenstopps arbeiten wir inzwischen intensiv, hörte man. Damit war offensichtlich die noch nicht ganz optimal aufeinander eingespielte Boxencrew gemeint, deren Leistung ausbaufähig war.

Beim nächsten Rennen in Misano Adriatico besteht dazu bereits am nächsten Wochenende die Gelegenheit.

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