MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Max Hofer: GT World Challenge Europe im Aston Martin
Foto: R-Motorsport

Ein Hauch von James Bond

Der 20-jährige Perchtoldsdorfer wird heuer für das Schweizer R-Motorsportteam in der GT World Challenge Europe im Aston Martin auf Punktejagd gehen.

Aufatmen heißt es im Lager von Max Hofer. Der mittlerweile auch international namhafte Spitzenracer aus Perchtoldsdorf hat eine ausgedehnte Suche nach seinem Rennabenteuer 2020 endlich positiv hinter sich gebracht. Nachdem sich bei seinem letztjährigen Arbeitgeber im ADAC GT Masters der Hauptsponsor zurückgezogen hat, gab es dort für den 20-jährigen Perchtoldsdorfer trotz seines Gesamtsieges in der Junior-Trophy leider keine Übereinkunft über eine weitere Saison.

Umso erleichterter war Max Hofer also, „als vor zwei Wochen ein Anruf von R-Motorsport kam und mir das Angebot gemacht wurde, heuer für dieses Team zu fahren. Dann ging eigentlich alles sehr schnell, und ich habe vor ein paar Tagen meinen Vertrag dort unterzeichnet.“

Im Detail heißt das: Max Hofer wird dieses Jahr für das Schweizer Topteam (mit Headquarter in St. Gallen) in der GT World Challenge Europe auf Punktejagd gehen. Ehe diese Gran-Turismo-Serie ihren Namen bekam, war sie letzte Saison noch besser unter ihrem Geldgeber Blancpain bekannt. Die Schweizer Uhrenmanufaktur hat sich jedoch Ende 2019 ihr Engagement in der GT-Serie beendet.

„Ich werde in der GT World Challenge Europe mit zwei jungen Kollegen die Endurance-Meisterschaft im Silver-Cup bestreiten. Das ist in etwa vergleichbar mit der Junior-Trophy im GT Masters“, freut sich Max Hofer auf seine nähre Zukunft, die er bereits mit zwei Testtagen in Le Castellet eingeläutet hat. „R-Motorsport ist das Aston-Martin-Team, das 2019 in der DTM gefahren ist“, erklärt Hofer.

Was für ihn den Umstieg vom Audi R8 LMS GT3 in den ebenfalls rund 540 PS starken Aston Martin Vantage GT3 bedeutet. Und einen damit auch unweigerlich an James Bond denken lässt, der mit so einem Fahrzeugtyp ebenfalls praktisch unbesiegbar war. Wenngleich auf leicht brachialere Art und Weise.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Grand Prix Drivers Association

Warum Russell kein Blatt vor den Mund nimmt

Formel-1-Fahrer George Russell scheut keine Kritik - und will die Motorsport-"Königsklasse" mitgestalten: Seine Beweggründe sind persönlich

Es gab zuletzt einige Rochaden auf den Teamchef-Posten, und es kamen neue Gesichter dazu - Alle wollen sich für den Sport und dessen Zukunft einsetzen

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt, warum die Formel 1 ab 2026 zunächst langsamer wird - und weshalb das kein Problem für Fahrer und Fans ist

MotoGP Balaton 2025

Marc Marquez dominiert weiter

Auch in Ungarn gewinnt Marc Marquez den Sprint und den Grand Prix und ist eine Klasse für sich - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) auf dem Podest

MotoGP Spielberg 2025: Rennen

Marquez gewinnt vor sensationellem Aldeguer

Die Siegesserie von Marc Marquez setzt sich in Österreich fort, aber Rookie Fermin Aldeguer zeigt eine starke Aufholjagd und wird nur knapp dahinter Zweiter

Wie "Schumi" 1998 in Silverstone

Simracer gewinnt in der Boxengasse!

Kuriose Szenen beim virtuellen Formel-1-Rennen in Silverstone: Jarno Opmeer holt sich mit einem "Schumi"-Manöver den Sieg in der Boxengasse