MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Alfa Romeo: Wechsel in Formel E? Alfa Romeo ist beim Stellantis-Konzern ein Kandidat für ein Formel-E-Engagement
Motorsport Images

Wechselt Alfa Romeo aus der Formel 1 in die Formel E?

Der Stellantis-Konzern denkt darüber nach, eine weitere Marke in die Formel E zu schicken - Maserati wäre möglich, aber auch ein spektakulärer Wechsel von Alfa

Bahnt sich ein spektakulärer Wechsel in der Motorsportwelt an? Wie 'The Race' meldet, könnte Alfa Romeo aus der Formel 1 in die Formel E wechseln. Das aktuelle Rebranding des Sauber-Teams läuft noch bis Ende 2021.

Der Stellantis-Konzern, ein Zusammenschluss aus PSA und Fiat-Chrysler, ist demnach interessiert daran, eine italienische Marke in die Formel E zu schicken. Alfa Romeo wäre dafür in der Pole-Position, doch auch Maserati hat Chancen.

Der bisherige Peugeot-CEO Jean-Philippe Imparato ist kürzlich zu Alfa Romeo gewechselt. Der Franzose fuhr bei Peugeot einen klaren Elektrifizierungskurs. Sowohl Alfa Romeo als auch Maserati bringen zudem eine Reihe neuer batterieelektrischer Fahrzeuge auf den Markt.

Die Formel E sucht nach neuen Herstellern seit dem Doppelausstieg von Audi und BMW nach der Saison 2021. Bislang haben sich keine weiteren Hersteller den Ausstiegen angeschlossen, jedoch haben sich mit Mahindra und DS erst zwei Hersteller offiziell zur Gen3-Ära bekannt.

Wie sich die jüngst eingeführte Strafgebühr bei Ausstieg auf die Attraktivität der Serie auswirken wird, bleibt noch abzuwarten.

Ein idealer Einstiegspunkt für neue Interessenten wäre die Saison 2022/23, wenn auf das Gen3-Auto umgestellt wird. Allerdings würde das bedeuten, dass Alfa oder Maserati ihre Nennung bis Ende März 2021 einreichen müssen. Das könnte zu knapp sein. Möglich wäre daher auch ein Einstieg zur Saison 2023/24.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Die FIA verbietet ab Miami den Overtake-Boost im Regen - eine kurzfristige Regeländerung, die Strategie und Sicherheit entscheidend beeinflussen könnte