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Neuer Formel-1-Motor ab 2025 Das Motorenreglement für 2025 liegt immer noch etwas im Dunkeln
Motorsport Images

Neuer Formel-1-Motor ab 2025: Wettrüsten im Bereich Elektro?

Wenn die Formel 1 ab 2025 einen neuen Motor einführen wird, soll vor allem der Elektrobereich gestärkt werden: Fahrer mit Boostknopf?

Wenn die Formel 1 2025 ihre neue Motorengeneration einführt, wird es vor allem um Entwicklung im Elektrobereich gehen. Das sagt zumindest FIA-Motorenchef Gilles Simon. Noch gibt es keinen genauen Fahrplan für die kommenden Antriebe, fest steht jedoch, dass die Motoren nachhaltiger werden sollen. CO2-Neutralität hat sich die Formel 1 zuletzt groß auf die Fahnen geschrieben.

Dass dies mit einem komplett synthetischen Kraftstoff angeschoben werden soll, ist bekannt. doch wie wird der neue Motor der Königsklasse genau aussehen? "Der künftige Antrieb muss weniger Sprit verbrauchen, weniger Schadstoffe ausstoßen und einen höheren Anteil an elektrischer Leistung beisteuern", sagt Simon laut 'auto motor und sport'.

Das heißt, dass der Verbrennungsmotor Leistung verlieren soll, die von den Elektromotoren kompensiert wird. Dort soll auch der Wettbewerb unter den Herstellern stattfinden. Durch viele Open-Source-Komponenten, die unter den Herstellern ausgetauscht werden können, sollen die Entwicklungskosten beim Verbrenner hingegen gering gehalten werden.

Dafür überlegt man, die strengen Grenzen im Bereich des Energietransfers aufzuheben. Diese seien laut Simon aktuell eng gesteckt, weil man bei der Planung des aktuellen Reglements vor mehr als zehn Jahren Angst hatte, dass es zu einem teuren Wettrüsten im Bereich des Elektroantriebs kommen würde.

"Deshalb haben wir Limits in Bezug auf das Laden und das Freigeben der Energie gesetzt. Heute würden wir mehr Freiheiten zulassen, weil wir mehr Erfahrung haben", so der Motorenchef. Zwar soll es wohl eine vorgeschriebene Batterie-Technologie und Grenzen für die Power geben, doch innerhalb des Bereichs soll man absolut frei spielen können.

So könnte sich Simon vorstellen, dass die Piloten im Rennen die Leistung ihres Autos selbst bestimmen können - per Knopfdruck. Denkbar wäre etwa ein Modell mit Extra-Power für Überholmanöver. "Mit der heutigen Technik wäre das am TV-Schirm über Grafiken gut für die Zuschauer sichtbar zu machen", sagt er.

Den genauen Rahmen gilt es in den kommenden Wochen und Monaten genau festzulegen. Die Hersteller drängen bereits darauf, dass es eine zeitnahe Lösung gibt, nachdem man das Reglement aufgrund der Einfrierung der aktuellen Technologie ab 2022 um ein Jahr vorgezogen hat.

Bis dann soll auch eine Budgetgrenze für Motorenhersteller erstellt werden, zu der sich auch Neueinsteiger verpflichten müssen.

Motorsport-Total.com

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