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Sieg und King of the Weekend für den Österreicher

Der 31-jährige Salzburger Philipp eng bescherte dem Romeo Ferraris-Team auf Anhieb das beste Ergebnis ihrer PURE ETCR-Geschichte. Er gewann das Battle 1 der ersten Runde und erzielte anschließend die Bestzeit im Time-Trial, wodurch er von der Pole-Position aus startete, sich an die Spitze der Wochenendwertung setzte und der erste Romeo Ferraris "King of the weekend" wurde.

"Rookie" Philipp Eng zeigte auf den Straßen von Kopenhagen eine dominante Fahrt und sicherte Romeo Ferraris-M1RA einen emotionalen Doppelsieg in der Gesamtwertung und ihm selbst den Titel "King of the Weekend".

Mit seinem Start-Ziel-Sieg von der Pole-Position aus im Superfinal B übertrumpfte er mit 71 Punkten letztendlich seinen Teamkollegen Luca Filippi, der das DHL SuperFinal A mit einem gewagten Manöver in letzter Sekunde gegen Mattias Ekström gewonnen hatte.

Eng - der dritte König des Wochenendes in ebenso vielen Veranstaltungen der ETCR-Serie - zollte dem Romeo Ferraris-M1RA-Team, das in der vergangenen Woche mit dem Tod von Aldo Cerruti, einem der Hauptinitiatoren des Giulia ETCR-Projekts, einen großen Verlust erlitt, Anerkennung: "Es war ein großartiges Wochenende", sagte er. "Das Auto war extrem gut und ich freue mich für das ganze Team, das durch den Tod von Aldo viel durchgemacht hat. (...) Dass Luca an diesem Wochenende auch auf Platz 2 landete, ist für das gesamte Romeo Ferraris-M1RA-Team fantastisch. Es hat eine Menge Spaß gemacht."

Der Österreicher wurde zu Beginn des Rennens von Tom Chilton von Hyundai Motorsport N stark unter Druck gesetzt, doch ein Zwischenfall des Briten eine Runde vor Schluss warf ihn aus dem Rennen und setzte die CUPRA X Zengo Motorsport-Piloten Jordi Gené und Mikel Azcona auf die Plätze zwei und drei.

Engs Teamkollege Rodrigo Baptista wurde Vierter, während Hyundai-Pilot Augusto Farfus, der über Nacht die Führung in Pool B innehatte, beim Start ans Ende des Feldes rutschte und nur Fünfter wurde.

Ekström - Gesamtdritter hinter Eng und Filippi - verlässt Dänemark als Tabellenführer mit 24 Punkten Vorsprung auf Vernay, während mit Gené und Mikel Azcona gleich drei CUPRA Fahrer unter den ersten vier liegen.

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