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Tifosi-Buhrufe waren nicht gegen Verstappen Die Fans unter dem Podium von Monza
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Mattia Binotto: Buhrufe der Tifosi waren nicht gegen Verstappen

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto ist sich sicher, dass die Buhrufe gegen Max Verstappen nach dem Rennen der FIA für das Ende hinter dem Safety-Car galten

Lange Zeit sah Max Verstappen beim Großen Preis von Italien wie der sichere Sieger aus, ehe Daniel Ricciardo im McLaren kurz vor Schluss ausschied und seinen MCL36 ungünstig zwischen den beiden Lesmos parkte, was eine Safety-Car-Phase auslöste.

Publikumsliebling, Ferrari-Pilot Charles Leclerc, lag vor der Unterbrechung schon aussichtslos auf dem zweiten Platz mit etwa 17 Sekunden Rückstand auf Verstappen, doch die Neutralisierung des Rennens bedeutete, dass der Monegasse möglicherweise mit dem besseren Topspeed des Ferraris doch noch eine Chance auf seinen zweiten Monza-Sieg haben würde.

Doch als klar wurde, dass die Bergungsaktion von Ricciardos McLaren so lange dauerte, dass der Italien-Grand-Prix mit der Klarstellung der Safety-Car-Regeln nach Abu Dhabi 2021 nicht mehr gestartet werden würde, war die Aufregung der Tifosi groß.

Binotto verurteilt Buhrufe: "Max hat Sieg verdient"

Die Fans fühlten sich der Chance eines Heimsieges von Ferrari beraubt und buhten daher bei der Zieldurchfahrt hinter dem Safety-Car Rennsieger Max Verstappen im Red Bull aus, während sich auch Leclerc enttäuscht vom zweiten Platz zeigte.

Auch auf dem Podium war das Pfeifkonzert Richtung Weltmeister Verstappen groß, doch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto vermutet dahinter nur eine Verschwörung der Tifosi gegen die FIA, die Rennsieger Verstappen als Symbol des ausgebliebenen Neustart des Rennens sahen.

"Einen Fahrer auszubuhen ist nie gut, vor allem nicht Max, der heute der schnellste Fahrer auf der Strecke war und den Sieg verdient hat", sagt Binotto. "Das ist also nicht gut, aber ich denke, dass die Buhrufe unserer Tifosi eher der FIA galten."

Warum ein Leclerc-Sieg auch mit Neustart unwahrscheinlich gewesen wäre

"Der Grund dafür ist, dass die Tifosi und die Leute da draußen der Meinung sind, dass das Safety-Car schon vorher hätte abgestellt werden können und dass die restlichen Runden für die Show und für Kämpfe auf der Strecke gereicht hätten."

Ein möglicher Ferrari-Heimsieg von Leclerc wäre auch ohne Ende hinter dem Safety-Car eher schwierig geworden. Zwar hatte man einen leichten Topspeed-Vorteil, doch neben Leclerc hat sich auch Verstappen frische weiche Reifen für den Endspurt an der Box abgeholt.

Somit hätte der Monegasse wahrscheinlich auf einen Fehler seitens des Red-Bull-Piloten hoffen oder selbst ein beherztes und riskantes Manöver tätigen müssen, da der RB18 auch in Monza das schnellste Auto auf der Strecke war.

Motorsport-Total.com

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