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MotoGP: neue KTM für 2023 Dani Pedrosa sammelt hauptsächlich Informationen mit dem neuen Prototypen
Dorna Sports

Neue KTM für 2023: Brad Binder mit erstem Eindruck zufrieden

Beim Misano-Test arbeitete hauptsächlich Dani Pedrosa mit der ersten Version der KTM für 2023 - Auch Brad Binder durfte sich einen ersten Eindruck verschaffen

Beim Misano-Test im September rückte KTM mit einer ersten Version der RC16 für die MotoGP-Saison 2023 aus. Die meisten Runden drehte damit Testfahrer Dani Pedrosa. Aber auch Brad Binder durfte sich einen ersten Eindruck vom weiterentwickelten Motorrad verschaffen.

"Ja, ich bin zwei Runs mit dem neuen Motorrad gefahren", bestätigt der Südafrikaner. "Das Motorrad ist noch sehr neu. Die Idee war, dass Dani die ganzen Runden damit fährt, um Informationen zu sammeln."

"Ich bin damit nur gefahren, um zu checken, dass alles gut funktioniert. Der Sitz sieht anders aus und kleine Positionen haben sich verändert. Aber der Unterschied ist nicht so groß. Das Turning scheint etwas besser zu sein. Das brauchen wir."

"Sie waren in ziemlicher Eile, um es für den Test fertigzustellen. Deswegen war es mehr ein Shakedown. Ich war zufrieden. Es war überhaupt nicht schlecht. Ich bin die gleiche Zeit wie mit meinem normalen Motorrad gefahren. Für den ersten Versuch ist das immer erfolgreich."

"Ich bin einen Run mit gebrauchten Reifen gefahren. Dann haben wir neue Reifen montiert, um zu sehen, wie es läuft. Es ist noch alles brandneu und braucht noch Arbeit. Es gibt noch viel Arbeit, aber das ist Danis Job."

Für die Werksfahrer gibt es in diesem Kalenderjahr nur noch einen offiziellen Testtag. Dieser findet am Dienstag (8. November) nach dem Saisonfinale in Valencia statt. Nach der Winterpause sind die nächsten offiziellen Testfahrten für den Februar in Sepang geplant.

Deshalb liegt es an Pedrosa. Für den Spanier sind im November und Dezember noch private Testfahrten vorgesehen. Je nach Wettersituation könnten sie in Jerez durchgeführt werden. Diese Feedbacks sind wichtig, um über den Winter die Motorräder vorbereiten zu können.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Aerodynamik. Als die MotoGP Anfang August in Silverstone gastierte, besuchten Motorsportchef Pit Beirer und Heinz Kinigadner die Formel-1-Fabrik von Red Bull in Milton Keynes.

Man einigte sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich Aerodynamik. Die ersten Entwicklungen könnte Pedrosa bereits am Ende des Jahres für seine Privattests erhalten.

Motorsport-Total.com

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