MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
MotoGP: neue KTM für 2023 Dani Pedrosa sammelt hauptsächlich Informationen mit dem neuen Prototypen
Dorna Sports

Neue KTM für 2023: Brad Binder mit erstem Eindruck zufrieden

Beim Misano-Test arbeitete hauptsächlich Dani Pedrosa mit der ersten Version der KTM für 2023 - Auch Brad Binder durfte sich einen ersten Eindruck verschaffen

Beim Misano-Test im September rückte KTM mit einer ersten Version der RC16 für die MotoGP-Saison 2023 aus. Die meisten Runden drehte damit Testfahrer Dani Pedrosa. Aber auch Brad Binder durfte sich einen ersten Eindruck vom weiterentwickelten Motorrad verschaffen.

"Ja, ich bin zwei Runs mit dem neuen Motorrad gefahren", bestätigt der Südafrikaner. "Das Motorrad ist noch sehr neu. Die Idee war, dass Dani die ganzen Runden damit fährt, um Informationen zu sammeln."

"Ich bin damit nur gefahren, um zu checken, dass alles gut funktioniert. Der Sitz sieht anders aus und kleine Positionen haben sich verändert. Aber der Unterschied ist nicht so groß. Das Turning scheint etwas besser zu sein. Das brauchen wir."

"Sie waren in ziemlicher Eile, um es für den Test fertigzustellen. Deswegen war es mehr ein Shakedown. Ich war zufrieden. Es war überhaupt nicht schlecht. Ich bin die gleiche Zeit wie mit meinem normalen Motorrad gefahren. Für den ersten Versuch ist das immer erfolgreich."

"Ich bin einen Run mit gebrauchten Reifen gefahren. Dann haben wir neue Reifen montiert, um zu sehen, wie es läuft. Es ist noch alles brandneu und braucht noch Arbeit. Es gibt noch viel Arbeit, aber das ist Danis Job."

Für die Werksfahrer gibt es in diesem Kalenderjahr nur noch einen offiziellen Testtag. Dieser findet am Dienstag (8. November) nach dem Saisonfinale in Valencia statt. Nach der Winterpause sind die nächsten offiziellen Testfahrten für den Februar in Sepang geplant.

Deshalb liegt es an Pedrosa. Für den Spanier sind im November und Dezember noch private Testfahrten vorgesehen. Je nach Wettersituation könnten sie in Jerez durchgeführt werden. Diese Feedbacks sind wichtig, um über den Winter die Motorräder vorbereiten zu können.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Aerodynamik. Als die MotoGP Anfang August in Silverstone gastierte, besuchten Motorsportchef Pit Beirer und Heinz Kinigadner die Formel-1-Fabrik von Red Bull in Milton Keynes.

Man einigte sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich Aerodynamik. Die ersten Entwicklungen könnte Pedrosa bereits am Ende des Jahres für seine Privattests erhalten.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt