MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Bergrallyecup Demmerkogel: Vorschau
MSC. Gamlitz

Der Demmerkogel im Rennsportfieber

Wer seinen Ostermontag wenig besinnlich, dafür aber umso spektakulärer verbringen möchte, sollte einen Ausflug nach St. Andrä / Höch andenken.

Zum zweiten Mal veranstaltet der MSC. Gamlitz mit Speerspitze Didi Sternad dieses Rennsportspektakel in der steirischen Toscana. Auf der 2.070 m langen, sehr selektiven Strecke fanden bereits Staatsmeisterschaftsläufe statt, man entschied sich schlussendlich für den reinen Tourenwagensport, sprich Herzog Motorsport Bergrallyecup, der auch bei den Zuschauern bestens ankommt, denn bei der Markenvielfalt in dieser Rennserie, kann man sich als Fan auch oft mit dem Rennboliden, die ja vom Serienfahrzeug nur durch die Optik und Verbesserungen zur Renntauglichkeit abweichen identifizieren. Das ist auch das Erfolgsrezept dieser Serie. Da heuer ja wieder der Berg EM Lauf am Rechberg stattfindet, nutzen einige Fahrer diese Veranstaltung als Generalprobe für dieses Event. Die knapp über 2 km lange Strecke beinhaltet alles, was der Bergrennsport zu bieten hat. Die Kriterien der Strecke sind die beiden Rechtskurven vor dem Steilstück, die S – Kurve bei der Kapelle, ehe es dann in der letzten Linkskurve ins Ziel geht.

Für die südsteirischen Lokalmatadore hat der Demmerkogel natürlich ein ganz besonderes Flair, das Heimrennen schlechthin vor den eigenen Fans. Für Gastgeber Didi Sternad aus Gamlitz hat es 2023 einen ganz besonderen Aspekt, ist es doch die Österreichpremiere mit dem neuen Honda Civic FK7 TCR. Das erste Roll Out im Rahmen der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft am vergangenen Wochenende auf dem Masaryk Ring in der Nähe von Brünn brachte auch gleich den ersten Sieg, damit kommt man mit viel Zuversicht zum heimischen Gipfelsturm. Für den Honda Piloten ist St. Andrä / Höch eine seiner Lieblingsstrecken, konnte man hier doch schon mehrmals gewinnen, trotzdem gibt er sich zurückhaltend „Die heurige Saison ist für mich auf jeden Fall eine Standortbestimmung mit dem neuen Auto“. Auch der 2. Lokalmatador Andi Marko aus Ratsch a.d. Weinstraße feierte hier schon große Erfolge. Besonders hervorzuheben dabei der Tagessieg 2016, außerdem kommt der Südsteirer auf seinem STW Audi A4 Quattro mit der Empfehlung des Tagessieges beim heurigen Saisonauftakt in Lödersdorf zu diesem Lauf und ist somit auch einer der Topfavoriten auf den Gesamtsieg. Auch für Günter Strohmeier aus Großklein ist diese Veranstaltung vor den Augen der eigenen Fans jedes Mal etwas ganz Besonderes. Mit seinem Alfa SUD TI konnte er schon mehrmals Topergebnisse einfahren.

Die Favoriten sind auch diesmal die üblichen Verdächtigen mit Rupert Schwaiger auf seinem Porsche 911 Bi-Turbo, Reini Taus im Subaru Turbo P4, Peter Probhardt samt seinem Mitsubishi WRC 05 oder eben der Auftaktsieger Andi Marko im STW Audi A4 Quattro. Ein Top Starterfeld ist auf jeden Fall garantiert, zumal der eine oder andere hochkarätige Pilot sich doch noch kurzfristig in Hinsicht auf den Rechberg entscheidet an den Start zu gehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?