MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
24h Nürburgring 2023: Schlussbericht Qualifying
Bernhard Schoke

Mercedes holt Doppel-Pole

Die 51. Ausgabe des 24h Rennens auf dem Nürburgring wird von gleich zwei Mercedes AMG GT3 angeführt: Ganz vorn das Quartett Marciell/Stolz/Ellis/Mortara vor ihren Marken-Kollegen Engel/Gounon/Juncadella. Dritter im Bunde der Lambo von Abt mit van der Linde/Mapelli/Pepper/Thiim

Bernhard Schoke#

Ein Ergebnis, dass in dieser Konstellation kaum jemand „auf dem Schirm“ hatte, zumal die erste Startgruppe den begonnenen Showdown abbrechen musste. Auslöser war ein kapitaler Abflug des BMW M4 GT3 mit der Startnummer 102 im Streckenabschnitt Hatzenbach.

Die Reparatur der Leitplanke und der Ersatz der Reifenstapel sowie die Reinigung der Strecke nahm mehr als eine halbe Stunde ein. Aber nicht nur das. Auch das gesamte Procedere mit dem die Boliden auf die Strecke geschickt werden, musste wiederholt werden. Und beim folgenden – quasi Einzelzeitfahren waren all jene Fahrer im Vorteil, die bei der vorherigen Auslosung der Startplätze einen der hinteren Plätze bekamen. Hintergrund:

Die ersten Starter hatten noch mit den auf der Strecke verbliebenen Reste von Staub, Sand und Gras zu kämpfen, während die späteren Starter von den „Kehreinsätzen“ ihrer Kollegen profitierten – einschließlich erhöhtem anschließenden „Diskussionsbedarf“.

Demzufolge holte der Ferrari 296 GT3 mit Bamber/Catsburg/Pittard/Fernandez auf Platz vier in der Startaufstellung.

Der erste der hoch gehandelten Audi R8 LMS GT3 evo II - mit dem Quartett Kolb/Stippler/Sims/van der Zande – steht auf Rang 5 und der erste Porsche mit Martin Ragginger, Tim Heinemann, Nico Menzel und Joel Eriksson am Steuer des aufmerksamkeitsstarken Falken-Design nimmt den Fight zweimal rund um die Uhr von Position sechs auf.

Auf Position fand sich Philipp Eng im BMW mit der Startnummer 99 (Rowe) wieder. Klaus Bachler startet im zweiten Falken aus der siebten Reihe, während sich der Manthey Porsche (Startnummer 911) mit Kevin Estre (Höchst) und Thomas Preining (Linz) nah den beschriebenen „Herausforderungen“ der Strecke im Abschnitt Hatzenbach in Reihe 10 wiederfanden.

Quasi direkt dahinter Max Hofer (Perchtoldsdorf) in Reihe elf. Der gebürtige Österreicher Franz Konrad startet mit seinem Lambo aus Reihe 13, nachdem das Team eine umfassende Nachtschicht einlegen musste, um den Renner nach einem „Kontakt“ mit den Leitplanken wieder komplett herzustellen.

Keine schlechten Ausgangsbedingungen zumal es – wenn die Auguren, sprich die Wetter-Frösche recht behalten, das Rennen zu keiner Regenschlacht wird. Ddies wäre auch ganz im Sinne der unzähligen Fans, die rund um die Strecke campieren und damit einen wichtigen Anteil an der besonderen Atmosphäre haben.

Das Start-Procedere beginnt bereits am Nachmittag mit der stimmungsvollen Startaufstellung, bevor circa 15.40 die Einführungsrunde beginnt und exakt um 16.00 Uhr das Rennen durch die grüne Hölle freigegeben wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Fehlerliste immer länger

Ist der Druck zu groß für McLaren?

McLaren hätte den Fahrertitel längst in der Tasche haben müssen - Warum Teamchef Andrea Stella die jüngsten Fehler aber nicht als alarmierendes Zeichen sieht

AMF Motorsportler des Jahres

Supermoto Team Motorsportler des Jahres

Das österreichische Supermoto of Nations Team erhält die Auszeichnung für sensationellen WM-Sieg; weitere Auszeichnungen für Richard Lietz und Fabian Perwein – Ehrung am 17.Jänner 2026

WEC Hypercar und IMSA GTP

Wer für 2026 Updates bringt und wer nicht

Vollständige Übersicht, welche Hypercar- und GTP-Hersteller für das Langstreckenjahr 2026 Upgrades an ihren Boliden planen und welche nicht

Suzuka verkauft Asphalt

Wenn Formel-1-Geschichte greifbar wird

Ein Stück Rennstrecke für zuhause: Warum Suzuka seinen Asphalt zum Verkauf anbietet und was erste Bilder über die Sammlerobjekte verraten

Mintzlaff: "War sein Wunsch"

Helmut Marko hört auf als Red-Bull-Berater

Red Bull gibt bekannt: Helmut Marko beendet seine Rolle als Motorsport-Berater zum Jahresende - Für Marko ist "der richtige Moment gekommen"

Max Verstappen ist weiterhin der Meinung, dass Red Bull Liam Lawson mehr Zeit hätte geben sollen - Auch für Nachfolger Yuki Tsunoda sei es "schwierig" gewesen