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Red Bull sucht Challenge 2,84 Sekunden brauchte die Red-Bull-Crew für den schnellsten Boxenstopp
Red Bull Content Pool

Red Bull mit nächster Wahnsinnsaktion: Boxenstopp in völliger Dunkelheit

Red Bull hat sich an eine neue Herausforderung gewagt und einen Boxenstopp in völliger Dunkelheit absolviert: Zehn Versuche hatte die Crew für eine schnelle Zeit

Das Formel-1-Team von Red Bull hat zum Abschluss des Jahres 2023 den ersten Boxenstopp in völliger Dunkelheit absolviert und dabei in seiner Fabrik in Milton Keynes eine Zeit von 2,84 Sekunden erreicht.

Das Weltmeisterteam, das für seine skurrilen PR-Aktivitäten bekannt ist, trainierte seine Boxencrew für den sogenannten "Pitch Black Pitstop", um den Gewinn des DHL-Awards für die schnellsten Boxenstopps in sechs aufeinanderfolgenden Jahren zu feiern .

Die Trophäe wird an das Team vergeben, das während der gesamten Formel-1-Saison die schnellsten Boxenstopps absolviert. Dabei werden in jedem Grand Prix Punkte vergeben, die am Ende des Jahres zusammengerechnet werden. In diesem Jahr hat Red Bull Ferrari und McLaren auf die Plätze verwiesen und den Titel seit 2018 zum sechsten Mal gewonnen.

Nun hat sich der Rennstall eine neue Herausforderung gesucht und einen Boxenstopp in absoluter Dunkelheit absolviert.

Nach drei Übungen mit verbundenen Augen wurden die 22 Mitglieder der Boxencrew in einer dunklen Fabrik in völlige Dunkelheit getaucht, wobei auch ihre Helmvisiere verdunkelt wurden. Nach zehn Versuchen verbesserten sie ihre Zeit von 8,84 Sekunden im ersten Versuch auf 2,84 Sekunden, was schneller ist, als manche Teams an einem Rennwochenende schaffen.

Während die Reifenwechselcrew blind arbeitete, trugen die Bediener der vorderen und hinteren Wagenheber sowie der Fahrer Nachtsichtgeräte, die vom Militär zur Verfügung gestellt wurden.

"Der Sehsinn, die Möglichkeit, das Auto, die Teamkollegen und das, was man tut, zu sehen, ist für einen erfolgreichen Boxenstopp unabdingbar, und dass dies nicht mehr möglich war, stellte uns vor große Herausforderungen", sagt Red Bulls Sportdirektor Jonathan Wheatley.

"Es wurde jedoch schnell klar, wie flüssig die Herangehensweise, die Kommunikation, die Fähigkeiten und der Zusammenhalt des Teams sind, sodass die anstehende Aufgabe fast zur zweiten Natur wurde. Ich war wirklich stolz auf ihre Leistung", meint er weiter.

"Die Zeit von 2,84 Sekunden ist selbst am helllichten Tag ein starker Stopp. Ich sage sicher nicht, dass ich in einem Rennen gerne das Licht ausschalten würde, aber dass wir das so schnell im Dunkeln geschafft haben, zeigt, was für eine gut geölte Maschine die Crew ist und ist ein Zeugnis dafür, dass wir sechs Mal in Folge den DHL Fastest Pit Stop Award gewonnen haben. Großartige Arbeit."

Allerdings musste Red Bull in der abgelaufenen Saison auch einen kleinen Rückschlag hinnehmen, denn der schnellste Boxenstopp aller Zeiten ist seit Katar nicht mehr in ihren Händen. McLaren hatte bei Lando Norris einen Boxenstopp in 1,80 Sekunden absolviert und damit die Bestmarke von Red Bull von 1,82 Sekunden unterboten.

Motorsport-Total.com

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