MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
24h Nürburgring: Top-Qualifying Kevin Estre fuhr im "Grello"-Porsche die Bestzeit im Top-Qualifying
Patrick Funk

24h Nürburgring 2025: Kevin Estre stellt den "Grello"-Porsche auf die Pole

Poleposition für "Grello" bei den 24 Stunden vom Nürburgring 2025! - Kevin Estre macht Kevin-Estre-Dinge - Zweistündige Pause nach heftigem Vanthoor-Unfall

Nach mehr als zweistündiger Pause nach dem schweren Unfall von Laurens Vanthoor und einem Vorzug des Rahmenprogramms auf der Grand-Prix-Strecke ging ab 16 Uhr das Top-Qualifying zu den 24 Stunden vom Nürburgring 2025 über die Bühne. Bei nur einer schnellen Runde setzte sich Kevin Estre in 8:12.741 Minuten durch.

Der Franzose drehte im Manthey-EMA-Porsche #911 (Estre/Güven/Preining) in die schnellste Runde und sicherte sich damit die Glickenhaus-Trophy für den Trainingsschnellsten, nachdem zuvor die Leitplanke im Streckenabschnitt Aremberg repariert worden war.

So ging erst es um kurz nach 16 Uhr auf die Jagd. Für 2025 wurde das Top-Qualifying genau aus diesem Grund nach vorn gezogen, weil bei einem späteren Start eine solche Verzögerung zu Problemen mit den Lärmbeschränkungen führen würde.

"Es gibt nichts Schöneres, als eine Runde am Nürburgring mit neuen Reifen im Grello allein zu fahren, ohne Verkehr. Das ist wirklich das tollste Gefühl, was es im Motorsport gibt", sagt der Franzose nach seiner Runde. Er war erst am Sonntag Zweiter bei den 24 Stunden von Le Mans im Porsche-Hypercar geworden.

"Ich bin froh, immer mal dieses Gefühl kriegen zu dürfen. Es ist unglaublich, hier zu fahren. Ich freue mich riesig auf das Wochenende. Es waren tolle Bedingungen, ein bisschen zu warm für die Reifen vielleicht, aber es ist für alle gleich." Estre distanzierte das komplette Feld um mindestens 1,168 Sekunden.

Kondo-Ferrari startet vom zweiten Platz

Überraschend stark präsentierte sich Thomas Neubauer im Kondo-Ferrari #45 (Perel/Neubauer/Fernandez Laser/Jeffries) mit der zweitschnellsten Runde. "Man rechnet nie damit, man kann es nur hoffen. Aber ja, ich denke, es ist sehr positiv für uns als Team, mit Ferrari, mit Rinaldi, Kondo und Yokohama", so der Ferrari-Werksfahrer.

Den dritten Platz fuhr Maro Engel im Getspeed-Mercedes #14 (Engel/Martin/Schiller/Stolz). Er fuhr hinter Estre und verdrängte daher noch den Falken-Porsche #33 (Andlauer/Menzel/S. Müller/Picariello) von Nico Menzel aus den Top 3. Dieser startet als Vierter.

Mirko Bortolotti brachte mit dem Abt-Lamborghini #27 (Pepper/Bortolotti/Juncadella) den besten Huracan GT3 Evo2 auf den fünften Platz, gefolgt vom Scherer-Phx-Audi #1 (Haase/Ludwig/Winkelhock).

Dank des Walkenhorst-Aston-Martin #35 (Hantke/Burchardt/Sönderström/Krognes) kamen fünf verschiedene Marken in die Top 10, der HRT-Ford #65 (Fetzer/Schumacher/S. Owega/J. Owega) verpasste die Top 10 als Elfter um 1,283 Sekunden. Dieser bekommt aber wie auch der Black-Falcon-Porsche #48 (Arrow/Bünnagel/Kaya/Piana) eine Startplatzstrafe um drei Plätze, weil das Auto vor dem Top-Qualifying nicht rechtzeitig abgelassen wurde.

Nicht über die Runde kam der SR-Motorsport-Mercedes #11 (Heyer/Härtling/Fitje/Brück), der in langsamer Fahrt unterwegs war. Am Samstag steht um 12 Uhr ein 40-minütiges Warm-up auf dem Programm. Das Rennen startet am Samstag um 16 Uhr.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt