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Die Parade der Fahrer

Am Freitag vor dem Rennen steht für die meisten Fahrer "nur" ein richtig öffentlicher Termin auf dem Programm an – und der ist seit 30 Jahren bei allen Piloten gleichermaßen beliebt, sodass er richtig zelebriert wird: Die Fahrerparade – in diesem Jubiläums-Jahr allerdings mit einer neuen Route durch die Innenstadt, wodurch viele beliebte Fotomotive der letzten Jahre nicht mehr in der bekannten Form realisierbar sind.

Bernhard Schoke

Aber auch die Zuschauer, die entlang der jahrelang bekannten Strecke ihre Lieblings-Positionen hatten, mussten sich vielfach neu orientieren.

Wieder „en masse“ dabei: Absperrgitter – noch „ausgeprägter“ als schon in den Vorjahren. Ob man sich damit bei den auch hier erforderlichen Genehmigungen wirklich einen Gefallen tut alles über zu regulieren, sei an dieser Stelle dahin gestellt. Denn: Für die Teams und die Fahrer aber die Gelegenheit sich noch einmal vor dem morgigen Rennen noch einmal quasi hautnah zu zeigen und mit kleinen Give-aways die Aufmerksamkeit der sachkundigen, ausgesprochen internationalen Fans zu generieren.

Erwartungsgemäß im Mittelpunkt: Valentino Rossi – der Italiener mit seiner Startnummer 46 – war der Mittelpunkt des späten Freitagnachmittag. Denn: Bis sich der Tross in Bewegung setzt dauert es, zumal sich zwischen den Fahrern viele lokale Firmen und Kultur-Gruppen präsentieren können und so durch ihren dafür zu entrichtenden Obolus die Kosten für die Umsetzung dieses aufmerksamkeits-starke Event einerseits decken, aber auch ein außerordentlich buntes Programm ermöglichen.

Hintergrund: Der ACO als Veranstalter des eigentlichen Rennens ist nicht daran beteiligt, sondern es wird extern ausgesprochen gut und professionell organisiert. Hinzu kommen natürlich diverse Interview-Runden – auch mit Mick Schumacher – der Name hat nach wie vor eine ausgesprochen hohe Strahlkraft, zumal er tags zuvor mit dem Alpine in der HyperPole überzeugte und zwischenzeitlich sogar an der Spitze rangierte.

Und in diesem Jahr meinte es Petrus ausgesprochen gut mit der Veranstaltung: Es blieb trocken bis zum Schluss – nur auf dem Rückweg zur am Stadtrand gelegenen Rennstrecke wurden dann viele von einem kleinen Gewitter überrascht, dass aber schnell vorbeizog und so keine Auswirkungen auf die Streckenbeschaffenheit des rund 13 Kilometer langen Kurses hatte – so gesehen: Alles bereit für die morgige Ansage: "Gentlemen, please start your engines".

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