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24h Nürburgring, Spa, Zandvoort Maro Engel: Drei Events in einer Woche, das ist Liebe zum Rennsport
ADAC Motorsport

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

17 der 21 DTM-Fahrer standen vom 14. bis 17. Mai im Grid der 24h am Nürburgring. Nur zwei Tage später ging es für 15 der DTM-Piloten zum offiziellen Test für die 24h von Spa nach Belgien, ehe wenige Tage später der Lauf der DTM in Zandvoort auf dem Programm stand. Das war eine brutale Woche für die Fahrer, aber auch für einige Teams.

Zum Prolog der 24h von Spa, der vergangene Woche am Dienstag und am Mittwoch ausgetragen wurde, reisten nur sechs DTM-Fahrer nicht an. Das bedeutet, dass 14 Fahrer unter der Triple-Belastung litten: Dabei handelt es sich um Maro Engel, Lucas Auer, Jules Gounon, Arjun Maini, Ben Dörr, Kelvin van der Linde, Maximilian Paul, Mirko Bortolotti, Luca Engstler, Marco Mapelli, Thomas Preining, Ricardo Feller, Bastian Buus und Nicki Thiim.

Aber auch für ein Team wie Grasser war der Workload extrem hoch, da das Team alle Renneinsätze mit nur einer Crew bestreitet, während zum Beispiel Winward für die unterschiedlichen Meisterschaften auch auf unterschiedliche Crews setzt.

Harte Tage und viel Planung

Maro Engel, der das Triple hinter sich gebracht hat, erklärt: "Sicher ist so eine Woche eine der härtesten, die man sich physisch vorstellen kann. Aber ich glaube, wir haben es gut gemeistert. Bei mir lag der Fokus natürlich auf der Regeneration in den Tagen."

"Auch die Mannschaft hat den Rennplan ein bisschen so gestaltet, dass wir morgens am Dienstag und Mittwoch nicht ganz so früh raus mussten und einigermaßen erholt nach Zandvoort reisen konnten." Die Belastung spielte also bei der Planung des Winward-Rennstalls eine Rolle, auch wenn die Mechaniker in den Meisterschaften getauscht werden.

"Natürlich haben wir den Sieg gebührend gefeiert", freut sich Engel. "Nürburgring-Siege sind, wie jeder weiß, nicht einfach zu erringen, und in unserem Fall war es zehn Jahre her. Insofern haben wir es gemeinsam mit allen Beteiligten in der AMG-Lounge noch gefeiert."

GT3-Plattform macht's möglich

"Und dennoch ging es natürlich am Montag direkt weiter nach Spa. Insofern wurde es jetzt nicht zu spät und auch nicht zu feuchtfröhlich. Es war auf jeden Fall eine harte Woche, physisch für alle. Die zwei Tage in Spa waren gemischt vom Wetter. Man konnte nicht ganz so viel fahren wie geplant, aber dennoch war es natürlich hart. Und dann ging es weiter nach Zandvoort, wo der Fokus auf der DTM lag."

Auch Nicki Thiim war mit Walkenhorst und Comtoyou bei allen drei Events dabei und musste sich durch die Grüne Hölle, die Ardennen Belgiens und die Dünen von Zandvoort kämpfen. Der 37-Jährige spürte die Belastung deutlich: "Ich werde einfach älter und brauche mehr Schlaf. Das ist alles, was ich zum Rennen sagen kann. Immer Vollgas!"

Da viele Meisterschaften auf die GT3-Plattform zurückgreifen, eröffnen sich für Teams viele Möglichkeiten, diese Fahrzeuge in unterschiedlichen Serien einzusetzen. Die Top-Fahrer sind jedoch global dieselben, weshalb auch ihre Dienste sehr gefragt sind. Deshalb gibt es im Jahr 2026 solche Horrorwochen für die gesamten Crews, die sich rasend schnell auf neue Bedingungen, Strecken und Details einstellen müssen. Für einige Fahrer und Teams steht am 29. bis 31. Mai bereits der Lauf der GT World Challenge Europe in Monza auf dem Programm.

Motorsport-Total.com

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