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Samt "Großem Preis" am Schrannenplatz
Robert Krickl sen., Paul Vogler

Rückblick auf die Mödling Classic 2026

Bestes Wetter war den Fahrern am 9. Mai bei der Veranstaltung der Classic Rallye Staatsmeisterschaft hold. Im Feld von 75 Fahrzeugen sammelte ein Porsche 356 C von 1965 die wenigsten Strafpunkte. Wie gewohnt gab es wieder eine eigene Gäste-Wertung.

Wer am 9. Mai durch Mödling flanierte, konnte das Who-is-Who der Automobilgeschichte live erleben. Bei der Klassik-Veranstaltung sah man große Namen wie Porsche, Ferrari, Mercedes, BMW und Alfa Romeo ebenso wie die kleineren Hersteller, die ebenso blechgewordene Träume auf die Straße brachten. Modelle von Renault-Alpine, Morgan, Triumph oder Austin-Healey waren im Starterfeld der Mödling Classic zu finden.

Veranstalter: Krickl ersetzt Neuroth

Die Veranstaltung war lange Zeit von Hauptinitiator und Organisator Johannes Neuroth geprägt, der gemeinsam mit Michael Danzinger und dem Citymanagement Mödling dem Event seinen Stempel aufdrückte. Nun war es Zeit für eine Übergabe, die 2026er-Rallye war die erste, die von ÖMVV Präsidenten Komm. Rat. Ing. Robert Krickl und seinen Funktionären geleitet wurde.

Auf der 200 Kilometer langen Route gab es sieben Sonderprüfungen, Zeitkontrollen, Durchfahrtskontrollen, Lichtschranken, Schnittprüfungen. Aufgrund einer Baustelle musste SP 1 allerdings gecancelt werden. Mit dem "Großen Preis von Mödling" mit eigener Wertung am Schrannenplatz konnte ein echtes Highlight verzeichnet werden, das die Besucher in seinen Bann zog. Nur die höheren Startnummern haben in der Nähe der Hohen Wand etwas Regen abbekommen, sonst war das Wetter an diesem Tag den Fahrern und ihren Oldtimern hold.

Porsche vor Volvo vor Jeep

In der Gesamt-Ergebnisliste findet sich der 1965er Porsche 356 C (1965) von Holger und Lucia Eichberger auf Rang 1, gefolgt vom Volvo PV 444 (1953) von Erich und Alexandra Hemmelmayer. Das Podium rundet der Jeep CJ7 (1980) von Stephan und Alexandra Radl ab.

Eine Gäste-Klasse gab es ebenso, der umtriebige "Polizei Wien Motorsport" Racer Alfred Fries und sein Co-Pilot Dipl. Ing. Dieter Zelber bewegten dort ihre Mercedes A-Klasse (2020) und steuerten diese auf Rang 1, womit sie einen Lotus Exprit V8 (1999) hinter sich ließen. Für das Duo begann also das neue Classic Rallye Jahr so, wie es voriges Jahr geendet hat: mit einem Sieg.

Das Bild unten zeigt die beiden samt Ing. Robert Krickl mit Fahne.

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