24 Stunden von Daytona | 23.01.2026
Cadillac verliert Poleposition
Dem Action-Express-Cadillac #31 wurde die GTP-Pole zum Rolex 24 in Daytona aberkannt - Acura erbt die Pole, auch BMW in der GTD Pro bestraft
Nach dem Qualifying zu den 24 Stunden von Daytona 2026 haben die Technischen Kommissare zwei empfindliche Strafen ausgesprochen, die das Gesicht der Startaufstellung deutlich verändern. Besonders hart trifft es den Gesamt-Polesetter.
Der Action-Express-Cadillac #31 (Aitken/Bamber/Vesti/Zilisch), der mit Jack Aitken am Steuer gerade erst die Poleposition bejubelt hatte, wurde ans Ende des GTP-Feldes versetzt. Bei der technischen Nachuntersuchung stellten die Kommissare fest, dass der hintere Skid Block zu stark abgeschliffen war.
Dass eine solche Abnutzung bereits nach einer kurzen Qualifying-Session auftritt, ist ungewöhnlich und deutet darauf hin, dass der Cadillac extrem tief und aggressiv abgestimmt war. Damit erbt der Meyer-Shank-Acura #93 (van der Zande/Yelloly/Palou/Ohta) die Poleposition für den Langstreckenklassiker.
Auch BMW-Topteam bestraft
Nicht nur in der Topklasse gab es Verschiebungen. In der GTD Pro wurde der Paul-Miller-BMW #1 (Verhagen/de Phillippi/Hesse/Harper) ebenfalls ans Ende der Klasse zurückversetzt.
Hier war der Grund ein technisches Vergehen beim Fahrwerk: Der Radsturz entsprach nicht dem vorgegebenen Korridor des Reglements. Die Mannschaft, die eigentlich von P2 in der Klasse hätte starten sollen, muss nun das GTD-Pro-Feld von hinten aufrollen.
Durch diese Strafen rücken zahlreiche Konkurrenten nach vorn. In der GTP rückt der WTR-Cadillac #40 (J. Taylor/Deletraz/Herta) in die erste Reihe, der beste Porsche 963 startet nun von Platz drei. Der RLL-McLaren #59 (Esterson/N. Johnson/Vips/MacDonald) startet bei seinem Debüt in der IMSA SportsCar Championship nun in der GTP Pro aus der ersten Reihe.
Insgesamt ist die Startreihenfolge beim Rolex 24 kaum von Bedeutung. Aus sportlicher Sicht ist der Verlust für die betroffenen Teams also zu verkraften.













