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Auer schreibt Geschichte
Foto: Mercedes-AMG-Motorsport

Auer vorzeitig Endurance Champion!

Lucas Auer schrieb am Sonntag auf dem Nürburgring Geschichte: Mit seinen Winward Racing Teamkollegen Maro Engel (D) und Luca Stolz (D) gelang es ihm, erstmals in der Historie der GT World Challenge den Endurance Cup Titel vorzeitig einzufahren!

Grund genug für den Tiroler Mercedes-AMG-Werkspiloten, sich einige Gedanken darüber zu machen:

Was war das für ein Rennen in der Eifel! Drei Stunden Spannung und Dramatik, dazu im Finish noch die eine oder andere Strafe – und nach drei Stunden genügte euch ein vierter Platz zum Titel. Wie hast du diese drei Stunden erlebt?

Wir hatten ein solides Qualifying und dann auch ein gutes Rennen, wo wir versucht haben, das Maximum herauszuholen. Zum Schluss wurde es natürlich sehr spannend, weil sich die Situation durch diverse Strafen ständig geändert hat. Aber schlussendlich hat alles bestens geklappt. Danke an alle, die an diesem Erfolg beteiligt sind.

Wurde nachher schon ordentlich gefeiert? Schließlich ist es ja auch ein Sieg für die Geschichtsbücher. Oder hebt ihr euch das für das große Finale Mitte Oktober in Portugal auf?

Klar haben wir schon ein wenig gefeiert. Die große Party sparen wir uns aber für Portimao auf. Schließlich stehen noch einige Läufe in diversen Meisterschaften an. Ich war das ganze Wochenende etwas angeschlagen, und bin weit vor meinen Teamkollegen ins Bett gegangen.

Was bedeutet dieser Titel für dich?

Dieser Titel bedeutet mir sehr viel. Denn 2024 haben wir bereits die Overall-Wertung der GTWC und den Sprint Cup gewonnen, letztes Jahren sind wir mit zweiten Plätzen jeweils nur knapp gescheitert – und dieser Titel hat uns noch gefehlt. Jetzt schließt sich der Kreis – und das macht uns alle sehr stolz.

Blickt man auf diverse andere Wertungen, könnte noch der eine oder andere Titel folgen. So hast du in der Overall-Wertung der GT World Challenge als Spitzenreiter einen guten Vorsprung, und bist auch in der DTM noch voll im Rennen. Wie siehst du hier den Rest der Saison?

Ja, wir sind überall noch voll im Rennen. Den ersten Titel haben wir jetzt in der Tasche, das gibt uns allen sehr viel Rückenwind. Was wir jetzt tun müssen? Im Grunde so weitermachen wie bisher – volle Konzentration auf allen Linien, und hart arbeiten. Dann wird es mit Sicherheit überall noch sehr spannend.

Überhaupt muss man sagen, dass du heuer ein sehr gutes Jahr hast. Das hat ja mit dem Sieg beim 24h-Klassiker in Daytona schon sehr gut begonnen. Und deine Konstanz ist bemerkenswert. Wie siehst du dich aktuell selbst?

Die Saison ist bisher mega – und wird auch mega enden. Da bin ich mir ganz sicher. Generell waren letztes Jahr und heuer meine bisher besten Jahre im Motorsport. Ich werde aber trotzdem weiter hart an mir arbeiten, weil ich überzeugt bin, dass da noch einiges geht.

Große Freude gab es bei dir zuletzt auch mit dem bevorstehenden Engagement in Macau...

Das stimmt. Es ist ein langersehntes Comeback. Denn letztmals war ich 2014 mit der Formel 3 dort. Erstmals mit einem GT3 ist natürlich eine andere Nummer. Aber ich freue mich sehr drauf, mit Tigani Motorsport bei dieser mega Veranstaltung dabei sein zu können. Ich will dort top vorbereitet an den Start gehen. Deshalb beginnt die Vorbereitung auch schon in Kürze.

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