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Domenicali entspannt Auch Fernando Alonso übte zuletzt Kritik am neuen Reglement
LAT Images

Fokus wird bald wieder auf dem Racing liegen

Formel-1-Boss Stefano Domenicali nimmt die Kritik an den neuen Regeln zur Kenntnis, ist sich aber sicher, dass diese bald kein Thema mehr sein wird

Die Formel-1-Saison 2026 scheint nicht unter einem guten Stern zu stehen. Noch bevor das erste Rennen überhaupt gefahren wurde, kritisierten Max Verstappen und Fernando Alonso das neue Reglement der Königsklasse im Rahmen der Testfahrten in Bahrain bereits heftig.

"Für mich ist das einfach nicht Formel 1", sagte beispielsweise Verstappen und traf damit auch bei zahlreichen Fans der Königsklasse einen Nerv. Formel-1-Boss Stefano Domenicali gibt sich allerdings ganz entspannt und glaubt, dass diese Themen schnell in den Hintergrund rücken werden.

"Es gibt eine Menge Punkte, über die man diskutieren kann. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass all diese Dinge, zumindest war das in der Vergangenheit so, verschwinden und in Vergessenheit geraten werden", kündigt der 60-Jährige an.

Sobald die neue Saison mit dem ersten Rennen in Australien beginne, werde wieder über die sportlichen Themen gesprochen werden, "denn darauf liegt der Fokus", ist sich Domenicali sicher. Er erinnert daran, dass es solche Diskussionen in der Formel 1 schon immer gegeben habe.

"Das ist nichts Neues, und ich glaube nicht, dass sich daran in Zukunft etwas ändern wird, wenn es wieder zu einer Änderung der Regeln kommt", so Domenicali. Denn tatsächlich gab es in der Vergangenheit häufig einen Aufschrei, wenn die Formel-1-Regeln in einem größeren Umfang geändert wurden.

Konkrete Beispiele aus den vergangenen Jahrzehnten sind der Wechsel von Slicks auf Rillenreifen zur Saison 1998, die großen Regeländerungen zur Saison 2009, die das optische Erscheinungsbild der Formel-1-Autos komplett veränderten, oder der Wechsel zu den neuen Hybridmotoren 2014.

In all diesen Fällen gab es zunächst große Kritik, doch heute ist die Formel 1 populärer als je zuvor. Domenicali betont daher, dass solche Situationen schon immer zur Königsklasse gehört hätten. Um die Zukunft der Formel 1 müsse man sich deswegen also sicher keine Sorgen machen.

Motorsport-Total.com

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