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GP von Ungarn:  Training Ferrari gab im zweiten Training am Hungaroring den Ton an
LAT Images

Ferrari lässt die Konkurrenz im Staub zurück

Ferrari hat die Konkurrenz am Freitag in Ungarn deutlich hinter sich gelassen und die Favoritenrolle übernommen - Unfall von Franco Colapinto sorgt für Rot

Ist Ferrari der große Favorit beim Formel-1-Wochenende in Budapest ? Zumindest ist der Freitag fest in roter Hand: Lewis Hamilton und Charles Leclerc lagen im Training eine halbe Sekunde vor dem Rest der Welt.

Hamilton fuhr in 1:18.729 Minuten die schnellste Zeit des Tages, gefolgt von seinem Teamkollegen Leclerc, der 0,148 Sekunden langsamer war als der siebenmalige Weltmeister. Lando Norris (McLaren), der Rang drei belegte, fehlten bereits 0,499 Sekunden auf die Bestzeit.

Dahinter holte sich Max Verstappen (+0,692) Rang vier vor Mercedes-Pilot George Russell, dem bereits fast eine Sekunde fehlte. Sechster wurde Isack Hadjar (Red Bull) vor Liam Lawson (Racing Bulls) und Oscar Piastri (McLaren). Nico Hülkenberg (Audi) landete als Neunter erneut in den Top 10, die von Arvid Lindblad (Racing Bulls) abgerundet wurde.

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli landete mit 1,9 Sekunden Rückstand nur auf dem 13. Rang, allerdings fuhr er seine Zeit im Gegensatz zur Konkurrenz nicht mit weichen Reifen sondern mit Mediums.

Die Session musste nach einem Abflug von Franco Colapinto (Alpine) für einige Minuten unterbrochen werden, Lance Stroll war nach seinem Schaden im ersten Training nicht am Start.

Warum gab es eine rote Flagge?

Rund die Hälfte der Session war absolviert, als sie erst einmal unterbrochen werden musste. Franco Colapinto war mit seinem Alpine in der letzten Kurve abgeflogen und rückwärts in die Streckenbegrenzung eingeschlagen.

Colapinto hatte beim Anbremsen der Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Alpine drehte sich und fuhr rückwärts in Richtung Barriere, die er traf, wobei zumindest der Heckflügel in Mitleidenschaft gezogen wurde. "Mir geht es gut", funkte der Argentinier, dessen Session damit vorbei war.

Nach rund sechs Minuten Pause konnte es für den Rest der Piloten weitergehen.

Warum waren nur 21 Fahrer dabei?

Ein Fahrer konnte im zweiten Freien Training nicht dabei sein: Lance Stroll. Für Aston Martin reichte die Zeit zwischen den Sessions nicht aus, um das Auto nach dem Vorfall in der ersten Session zu reparieren.

Dort war die linke hintere Aufhängung des AMR26 plötzlich kollabiert und hatte Stroll in einen Dreher geschickt. Zwar schlug er dabei nirgends an, trotzdem war sein Fahrzeug nicht rechtzeitig einsatzbereit.

Motorsport-Total.com

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