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MotoGP 2026: KTM & Tech3 Bewährte Fahrer, bewährte Lackierung: KTM macht sich bereit für 2026
Red Bull KTM Racing

KTM und Tech3 enthüllen die RC16

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Mit einer gemeinsamen Präsentation haben KTM und Tech3 an diesem Dienstag offiziell ihre MotoGP-Saison 2026 eröffnet. Der österreichische Hersteller präsentierte die Teamfarben sowie das vollständige Fahreraufgebot für dieses Jahr, das für KTM das zehnte Jahr in der Königsklasse markiert.

Wie schon in den vergangenen Jahren handelte es sich um eine reine Online-Präsentation, bei der sich KTM und Tech3 als zwei eng verzahnte Teams in Szene setzten.

Vier Fahrer, klare Rollen: KTM setzt auf Kontinuität

Die Marke geht 2026 mit unveränderter Fahrerpaarung in beiden Teams an den Start. Im Werksteam bilden weiterhin Brad Binder und Pedro Acosta das Line-up. Binder bringt einmal mehr seine Erfahrung ein, während Acosta nach einer starken zweiten MotoGP-Saison endgültig als Speerspitze des Projekts gilt.

Der junge Spanier hatte 2025 mehrfach mit Podestplätzen aufhorchen lassen und sich vor allem in der zweiten Saisonhälfte als regelmäßiger Anwärter auf Spitzenpositionen etabliert.

Binder wiederum blieb trotz einer insgesamt schwierigen KTM-Phase ein verlässlicher Punktesammler und spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklungsarbeit der RC16.

Beim Satellitenteam Tech3 setzen die Verantwortlichen erneut auf Enea Bastianini und Maverick Vinales. 2025 hatten beide in ihrem ersten Jahr auf KTM mit der Anpassung zu kämpfen, konnten aber punktuell Highlights setzen. Mit den Erkenntnissen des Vorjahres sollen in dieser Saison weitere Fortschritte folgen.

Die KTM RC16 2026: Evolution statt Revolution

Im Mittelpunkt der Präsentation stand die neue KTM RC16, die optisch in der bekannten orange-dunkelblauen Farbgebung gehalten ist und Red Bull als Titelsponsor prominent präsentiert. Technisch wurde für 2026 vor allem an Details gearbeitet.

Der Fokus lag auf besserer Traktion am Kurvenausgang und mehr Stabilität über die Renndistanz. Dabei bleibt die RC16 ihrem aggressiven Charakter treu, soll aber fahrbarer und konstanter werden - ein Punkt, der allen Piloten zugutekommen soll.

"Wir haben vier fantastische Fahrer in unserer Gruppe, und jeder von ihnen bringt etwas ganz Besonderes mit", sagt KTM-Motorsportchef Pit Beier und räumt mit Blick auf 2025 ein: "Letztes Jahr hatten wir das Gefühl, dass wir das Gesamtpaket nicht für alle so vorbereiten konnten, dass jeder sein volles Potenzial zeigen konnte."

"Das war deshalb in den letzten Wochen unser größtes Ziel: sicherzustellen, dass jeder bekommt, was er braucht, um Leistung zu bringen. Wir haben Vertrauen, viele Stärken und wir halten als Team zusammen", betont der Motorsportmanager.

Die Saison 2026 ist das erste vollständige Jahr von KTM unter neuer Eigentümerschaft nach der Übernahme der österreichischen Marke durch Bajaj Auto.

Trotz früherer Unsicherheiten über die finanzielle Situation von KTM und deren Auswirkungen auf das MotoGP-Projekt hat der Hersteller bereits mit privaten Tests des 2027er-Bikes begonnen - ein klares Zeichen für das Engagement über 2026 hinaus.

Tech3 mit neuem Führungsansatz und F1-Input

Eine strukturelle Neuausrichtung hat es bei Tech3 gegeben. Günther Steiner, lange bekannt aus der Formel 1 als Teamchef von Haas, hat das Team von Herve Poncharal übernommen und soll es gemeinsam mit Richard Coleman in eine neue Ära führen.

Tech3 bleibt dabei in KTM-Partnerschaft. Die enge technische Verzahnung mit Werksteam bleibt dabei unverändert und gilt weiterhin als Grundpfeiler des Projekts.

Motorsport-Total.com

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