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Berger hofft auf Ferrari-Schwäche

Der BMW-Motorsport-Direktor sieht im neuen revolutionären Ferrari-Getriebe für 2002 einen möglichen Schwachpunkt des Weltmeister-Teams.

Bernhard Eder

"Ferrari riskiert im Moment einiges!"

Gerhard Berger sagt´s jedem, der es hören will - Ferrari wird auch 2002 das Maß der Dinge in der Formel 1 sein, Michael Schumacher sollte auf dem Weg zum dritten Titel en suite nur schwer zu stoppen sein.

Eine kleine mögliche Schwäche hat der BMW-Motorsportdirektor beim Rivalen aus Maranello freilich geortet - die neue, revolutionäre Motor-Getriebe-Einheit könnte für die Roten zum Problem werden, falls sie nicht vom ersten Renneinsatz an perfekt funktioniert.

"Bei Ferrari riskieren sie im Moment einiges, nach dem Motto: Man muss im Team einige Dinge ändern, obwohl man erfolgreich ist", so Berger in der deutschen "Welt".

"Ferrari macht das, indem man 2002 Motor und Getriebe in einem kompakten Bausystem einsetzen will. Das Problem ist: Solche Strategien können auch ganz schön danebengehen."

"Dann schwächelt man, weil man unter Druck gerät und macht Fehler. So wird ein perfektes System dann angreifbar. Insgeheim hoffe ich darauf, obwohl ich weiß, dass die Ferrari-Struktur perfekt ist."

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