MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Zweites Leben"

Der Italiener, der am 15. September bei einem Cart-Rennen schwer gecrasht war, darf voraussichtlich in einer Woche das Krankenhaus verlassen.

Eva Braunrath

Alex Zanardi ist weiterhin am Weg der Besserung. Der Ex-Formel 1-Pilot, der seit seinem schweren Unfall im September ein Spitalsbett in Berlin hütet, darf eventuell schon in einer Woche in seine Heimat zurückkehren.

Nach dem Cart-Crash mussten dem Italiener beide Beine amputiert werden, doch Zanardi hat seine neue Lebenssituation mental gut im Griff. Er ist dankbar, dass er überlebt hat und am vergangenen Dienstag seinen 35. Geburtstag mit seiner Frau Daniela verbringen konnte.

„Sobald ich aus dem Krankenhaus entlassen werde, möchte ich in mein Zuhause in Monte Carlo zurückkehren", freut sich der Patient schon auf die nächste Zukunft. „Ich werde erst einmal drei, vier Tage zuhause bleiben und ein ganz normales Alltagsleben genießen."

Doch dann kommt ein schwieriges Programm auf Alex zu: „Anschließend werde ich mein zweites Leben beginnen, das heißt, dass ich lernen muss, mich mit den Prothesen fortzubewegen. Das wird seine Zeit dauern, weil die Wunden noch nicht gänzlich verheilt sind. Aber inzwischen möchte ich schon einmal mit der Physiotherapie beginnen und freue mich auf den Tag, an dem ich wieder aufstehen kann."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann