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„Es ist schön wieder im Rennauto zu sitzen“

Der McLaren-Testpilot resümiert die ersten Testtage des Jahres in Barcelona.

Eva Braunrath

Das Team von McLaren-Mercedes hat vergangene Woche in Barcelona die ersten Tests des Jahres absolviert. Testpilot Alexander Wurz war zwei Tage lang im Einsatz. Sein Resümee fällt durchaus positiv aus, allein das Wetter hat die Arbeiten etwas schwierig gestaltet. „Im Ganzen waren es sehr interessante und aufschlussreiche Tage“, freut sich der Österreicher auf seiner Homepage. „Wir haben viel gelernt, aber leider war das Wetter nicht immer auf der Sonnenseite – meist kalt und nass.“

Die Aufmerksamkeit lag diesmal primär auf den Reifen. McLaren hat nach Ende der Saison 2001 die Zusammenarbeit mit seinem Reifenhersteller Bridgestone beendet, die Silberpfeile werden in Zukunft auf Michelin-Pneus unterwegs sein. Dass der Unterschied zwischen den beiden Lieferanten eklatant ist, hat Wurz in Barcelona am eigenen Leib erlebt: „Sehr interessant, was ein Reifen ausmacht, wie unterschiedlich sich die Reifen der verschiedenen Hersteller anfühlen und ebenso dass sie unterschiedliche Fahrweisen und Abstimmungen benötigen.“

Abgesehen von der Arbeit am Auto kam auf Alex auch eine zwischenmenschliche Prüfung zu. Im Zuge der Tests traf der Ex-Grand-Prix-Pilot erstmals auf den McLaren-Neuling Kimi Raikkonen. Obwohl Wurz Mika Hakkinens Cockpit gerne selber übernommen hätte, sagt er dem jungen Finnen seine vollste Unterstützung zu: „Für mich ist es vor allem wichtig zu erkennen, welchen Fahrstil er hat, damit wir im Testteam unsere Arbeit genau auf die Bedürfnisse von David und Kimi abstimmen können.“

Diese Woche testet McLaren im spanischen Valencia. Wurz, der in Barcelona noch mit einem leicht modifizierten Vorjahresboliden unterwegs gewesen ist, wird am 19. Jänner die ersten Testkilometer im nagelneuen MP4-17 zurücklegen.

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