MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Da Matta fix bei Toyota?

Berichten zufolge soll Champcar-Ass Christiano da Matta bereits bei Toyota unterschrieben haben, eine offizielle Bestätigung fehlt allerdings.

Darf man den jüngsten Meldungen der französischen Eurosport-Homepage Glauben schenken, so steht nach einer langen Zeit der Spekulationen nun auch beim Toyota-Rennstall die Fahrerpaarung für die Saison 2003 fest.

Neben Olivier Panis wird Cristiano da Matta im zweiten Boliden sitzen, heißt es. Der 29 Jahre alte und gegenwärtig in der CART-Serie führende Brasilianer soll den Berichten nach beim letzten Rennen in Rockingham seine Unterschrift unter den Formel-1-Vertrag gesetzt haben.

Sollten sich diese Informationen bewahrheiten, so dürfte das Toyota-Team die Verpflichtung von Cristiano da Matta wohl im Rahmen des Großen Preises der USA offiziell bekannt geben. Für Helio Castro Neves, der letzte Woche in Paul Ricard einen Test im TF102 absolvierte und mit einem Wechsel in die Königsklasse liebäugelte, sowie für Felipe Massa wäre die Verpflichtung da Mattas jedoch ein Schlag ins Gesicht.

Während Castro Neves in der IRL-Serie ein gutes Cockpit hat, sieht es für Massa eher schlecht aus. Dem Formel-1-Youngster blieibt offensichtlich nur das Angebot als Testfahrer von Sauber anzunehmen, sich in einer anderen Serie zu versuchen oder aber um eines der wenigen noch nicht vergebenen Cockpits zu kämpfen. Die Anzahl der Teams in denen die Fahrerpaarung für 2003 noch nicht steht, lässt sich jedoch an einer Hand abzählen. So sucht neben Minardi auch noch Jaguar nach schnellen, jungen Fahrern.

Bei Jordan ist trotz immer wieder aufkommender Meldungen, wonach Takuma Satos Cockpit auf Grund der Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Motorenpartner Honda und Jordan in Gefahr ist, laut Aussagen des Teamchefs alles klar. Die Fahrerpaarung dort wird auch 2003 wieder Fisichella/Sato heißen, erklärte Eddie Jordan unlängst.

Ein weiteres Fragezeichen steht hinter dem Arrows-Team, welches weiterhin um seine Existenz ringt. Sollte der britische Rennstall vor der Pleite gerettet werden, so könnte sich hier unter Umständen eine Möglichkeit für Massa ergeben.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende