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Fleißaufgaben für Imola

Trotz des allgemein gültigen Testverbots während einer Woche, in der ein Grand Prix stattfindet, haben einige Formel 1-Teams ihre Boliden am Mittwoch auf die Teststrecke geschickt.

Eva Braunrath

Nachdem vergangene Woche der Großteil der Formel 1-Teams in Valencia intensive Testfahrten unternommen hatte, schienen die Rennställe bestmöglich auf den bevorstehenden Grand Prix von San Marino, der am kommenden Wochenende in Szene gehen wird, vorbereitet zu sein. Dennoch stiegen etliche Testpiloten gestern, Mittwoch, nocheinmal ins Cockpit, um ihren Boliden den letzten Feinschliff zu geben.

Das Reglement sieht zwar vor, dass Testfahrten während einer Woche, in der ein Rennen stattfindet, verboten sind, jedoch bezieht sich diese Vorschrift nur auf Distanzen, die 50 Kilometer überschreiten. So haben sich die Teams von Ferrari, Williams und Jordan dazu entlossen, das Reglement bis auf´s Letzte auszureizen und ihre Autos für einen Final Shakedown auf die Teststrecken geschickt.

In Fiorano saß Ferrari-Tester Luca Badoer in Michael Schumacher´s F2002. Der Italiener absolvierte 22 Runden auf der Heimstrecke der Scuderia und konzentrierte sich dabei primär auf Startversuche und Boxenstopps. In Silverstone betraute das Williams-Team Marc Gene mit der Aufgabe, den Startvorgang des FW24 zu perfektionieren. Dritter im Bunde war ein Jordan-Tester, dessen Name allerdings geheim gehalten wird. Spekulationen zufolge soll es sich dabei um Andrew Gilbert-Scott gehandelt haben, der sich ebenfalls darum gekümmert hat, den EJ12 möglichst schnell vom Startplatz wegzumanövrieren.

Während die Stimmen in der Formel 1 immer lauter werden, man möge den Umfang der Testfahrten doch einschränken, stellen die Shakedowns eine Entwicklung in die gänzlich andere Richtung dar. Ob sich die Fleißaufgaben rentiert haben, werden wir am Sonntag miterleben.

(c) Formel1.at/haymarket

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