MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Frank Williams im Gespräch

Der "General" spricht über sein aktuelles Fahrerduo, die Aussichten für 2002, und warum Jenson Button für durchaus 2003 ein Thema ist...

Bernhard Eder

"Jenson hat nach wie einen hohen Stellenwert im Team!"

Das wird Jenson Button aber freuen. Frank Williams hat betont, dass sich der englische Jungstar nach Ablauf seines Leihvertrages mit Renault Ende 2002 durchaus Chancen ausrechnen darf, wieder für BMW-Williams zu fahren.

"Jenson weiß, dass er heuer stärker fahren muss als letzte Saison, aber bei den letzten Testfahrten hat er einen sehr starken Eindruck hinterlassen", so Sir Frank.

"Wenn er bessere Leistungen bringt als einer unserer derzeitigen Piloten, bekommt er 2003 das Cockpit. Aber es ist noch zu früh, darüber zu spekulieren, was nächstes Jahr passieren wird. Wir verfolgen Jensons Entwicklung jedenfalls mit großem Interesse, er hat nach wie vor einen hohen Stellenwert in unserem Team."

Natürlich wird´s für Button alles andere als einfach, immerhin hat BMW-Williams mit Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya ein bärenstarkes Fahrerduo. Dass es zwischen den beiden Piloten immer wieder zu kleineren Reibereien kommt, stört Williams wenig.

"Sie werden wohl nie die besten Freunde werden, dafür sind sie vom Charakter her zu verschieden. Aber sie haben begriffen, dass sie miteinander arbeiten müssen, wenn das Team Erfolg haben will."

Was die Kräfteverhältnisse für 2002 betrifft, gibt sich Sir Frank betont vorsichtig: "Ich denke, wir müssen die ersten zwei, drei Rennen abwarten, bevor wir irgendwelche Schlüsse ziehen können. Ich bin sicher, dass Ferrari und McLaren wieder sehr stark sein werden, Sauber scheint auch bereits in guter Form zu sein."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach