MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Williams wirbt leitenden Minardi-Angestellten ab

Frank Williams ist im Minardi-Team auf "Shopping-Tour" gegangen, John P. Davis wird in Hinkunft im Team von Williams-BMW tätig sein.

Nach Chefdesigner Gustav Brunner, den Toyota dem Minardi-Team abluchsen konnte, hat nun auch das Williams-Team dem kleinsten Team der Formel 1 einen wichtigen Mitarbeiter abwerben können.

Es handelt sich dabei um John P. Davis, der bei Minardi als "Deputy Technical Director" und "Head of Research and Development" gearbeitet hat. Bei Williams wird erwartet, dass Davis ebenfalls in der Forschungsabteilung arbeitet und dort zunächst den Bau des neuen Windkanals überwacht.

Der am 24. Juni 1956 in Solihull geborene Brite war von 1979 bis 1982 Leitender Doktor der Windkanalforschungsanstalt am Imperial College London bevor er von 1982 bis 1992 bei Lotus als Aerodynamiker und Entwicklungschef arbeitete.

1992 bis 1994 folgte der Wechsel zu Ligier, 1996 der Wechsel zu Jordan als Windkanal-Manager und Chef-Renn- und Entwicklungsingenieur. Ende 2001 wechselte Davis dann von Jordan zu Minardi.

Williams dürfte mit der Verpflichtung von Davis auch den Weggang von Geoffrey Willis zu BAR kompensieren. Zuvor hatte Teamchef Frank Williams mit Antonia Terzi schon einen ehemaligen Ferrari-Aerodynamiker verpflichten können. Davis trifft bei Williams auf Chefingenieur Sam Michael, der seinerseits vor kurzem an der Seite von Davis bei Jordan gearbeitet hatte.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei