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Bernie Ecclestone liebt's kontrovers...

Der F1-Zampano hat gegenüber der britischen Sun einmal mehr seine Kritik an der heute bekanntermaßen recht sterilen Formel 1 ausgedrückt.

Die „20 Idioten auf einem Lastkraftwagen“, wie Ecclestone die Akteure seines Zirkus vor einiger Zeit wenig liebevoll bezeichnete, sollen ihr langweiliges Image abstreifen und auch mal etwas Kontroverses sagen. Bernie Ecclestone zeigt vor, welche Aussagen er sich in etwa wünschen würde...

Der 72jährige Brite sagt: „Die Leute wollen einen Fahrer wie Jacques Villeneuve oder Eddie Irvine, die keine Angst davor haben, auch mal umstrittene Dinge zu sagen.“ Nur: Eddie Irvine braucht keine Angst mehr zu haben, ist er doch ohne Formel 1-Cockpit völlig losgelöst. Und Jacques Villeneuves Zukunft ist immer noch ungewiss...

Um den Piloten eine weitere Vorlage für künftige Statements zu geben, sagt Ecclestone: „Ich hasse es, wenn die Fahrer nach einem Sieg aus ihrem Auto klettern. Denn danach danken sie ihrer Großmutter, ihrer Tante, ihrer Reifenfirma, ihrer Treibstofffirma, ihren Sponsoren, ihrem Onkel und ihrer früheren Schule. Das ist Mist. In Wahrheit wollen sie niemandem danken.“

In einem Punkt hat Ecclestone sicher Recht – seine Statements sind um einiges unterhaltsamer als so manche Pilotenaussage. Nur steht Ecclestone auch nicht bei einem Automobilhersteller unter Vertrag. Vielleicht sollte der Zirkusdirektor also mit den Herstellern verhandeln, um den Piloten kontroverse Aussagen in den Verträgen nicht nur zu erlauben sondern diese sogar vorzuschreiben. Dann wiederum könnte man gleich einen weiteren Paragraphen dem sogenannten Winkzwang – Ecclestone beschwerte sich im Rahmen seiner „Idioten“-Aussage darüber, dass die Formel1-1-Piloten bei der sonntäglichen Fahrerparade zu wenig vom LKW herabwinken – widmen...

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