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Beweisfotos!

16 Millimeter sei der Williams-Vorderreifen von Michelin breiter als es das Regelwerk erlaubt – Bridgestone will dies mittels Fotomaterial beweisen.

In der Formel 1 befindet sich das schwarze Gold aus Clermont-Ferrand respektive Tokio mittlerweile nicht mehr nur an den vier Enden der F1-Boliden - es wird auch an allen Ecken und Enden des Fahrerlagers über die schwarzen Gummiwalzen sowie deren Ausbreitung diskutiert.

Doch während der brasilianische Ferrari-Pilot Rubens Barrichello gestern im Rahmen der Testfahrten in Monza erklärte, dass er nicht wisse, ob die Michelin-Vorderreifen „legal oder illegal“ wären und es an der FIA liege „dies zu klären“, steht für den amtierenden Vizeweltmeister eins fest: „Die Regeln müssen für alle die gleichen sein!“

Und aus eben jenem Grund hat Barrichellos Team nach der Überprüfung einiger Beweisfotos von Bridgestone offiziell beim Motorsportweltverband Beschwerde gegen die französischen Pneus eingelegt.

„Wir haben den Beweis, da die Lauffläche des Williams 286 mm beträgt, 16 mm mehr als die Regeln erlauben,“ sagt Bridgestone-Chef Hiroshi Yasukawa zum Reifendilemma.

„Ich fand das selbst schon sehr verdächtig, aber wir sagten nichts, da wir keinen Beweis hatten,“ fuhr der Japaner in der britischen Presse fort. „Wir hätten schon eher reagiert, aber wir hatten bis jetzt keine Beweise...“

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