MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich möchte mit Toyota Weltmeister werden"

Ralf Schumacher träumt vom WM-Titel mit Toyota, er habe Williams verlassen müssen, da das Auto auch 2005 nicht konkurrenzfähig sein wird.

Das Jahr 2004 sollte für Ralf Schumacher den großen Sprung an die Spitze der WM-Tabelle bringen. Doch statt des erhofften Titelgewinns und GP-Siegen musste sich Ralf nach einem schwierigen Jahr und einer langen Verletzungspause mit der Hoffnung auf einen Neuanfang bei seinem neuen Arbeitgeber Toyota vertrösten.

„Wenn ich ein Auto gehabt hätte, mit welchem ich in diesem Jahr um den Titel hätte kämpfen können und mit dem ich gefühlt hätte, dass ich ihn im nächsten Jahr hätte gewinnen können, dann wäre ich bei BMW-Williams geblieben“, erklärte Ralf im Sunday Mirror. „Aber das war nicht der Fall.“

Stattdessen erzielte Williams in diesem Jahr nur einen GP-Sieg, jenen von Ralfs Teamkollegen Juan Pablo Montoya in Brasilien. Für Ralf eindeutig zu wenig: „Mein Ziel ist es den WM-Titel zu gewinnen. Ich möchte der Beste sein. Leider hat das bislang nicht geklappt. Jedesmal waren mein Team und ich am Ende leicht frustriert. Deswegen entschloss ich mich, dass es Zeit ist woanders hinzugehen. Wenn man nicht mehr daran glaubt, dass es funktionieren kann, dann ist es Zeit zu gehen.“

Nur ob es bei Toyota postwendend besser werden wird ist mehr als fraglich. Denn nach einer ebenfalls enttäuschenden Saison 2004 stehen die Japaner wieder einmal vor einem Neuanfang. Mit Ralf Schumacher und Jarno Trulli sowie dem erstmals für ein komplett neues Auto verantwortlichen Technikchef Mike Gascoyne stehen die Chancen für ein positives Jahr 2005 aber durchaus gut.

„Toyota ist ein junges Team, welches erst seit ein paar Jahren in der F1 ist. Sie sind ambitioniert, genauso wie ich, und sie glauben daran, dass sie ein Auto bauen können welches sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurs-WM gewinnen kann“, glaubt auch Ralf an den japanischen Traum.

„Wo hätte ich also sonst hingehen sollen? Abgesehen von Ferrari ist es schwierig ein Team zu finden welches mit geben kann was ich will. Es ist vielleicht ein Risiko, aber es ist ein spannendes Risiko.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.