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Gerhard Berger: „Williams-BMW wird alle verblasen“

Der Österreicher geht davon aus, dass Williams-BMW die Weltmeisterschaft 2004 dominieren wird und sagt Ferrari massive Reifenprobleme voraus.

Der frühere BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger genießt im Moment seine Freizeit und zog sich über die Feiertage nach Kitzbühel zurück. Verpflichtungen gibt es kaum noch welche. „Am Dienstag müssen meine Kinder in Monte Carlo wieder zur Schule“, scherzte der Tiroler. „Endlich habe ich nach 25 Jahren keinen Termindruck mehr. Ein traumhaftes Gefühl, einfach so in den Tag hineinzuleben, die Freiheit zu genießen.“

Dennoch verfolgt der 210-malige GP-Teilnehmer weiterhin das Geschehen auf und abseits der Strecke und gab einen Tag vor der Präsentation des neuen BMW-Williams eine Einschätzung ab. „BMW war schon 2002 titelreif“, sagte Berger dem Blick. „Aber einige Umstände verhinderten zweimal die Krönung.“

Dieses Jahr sollen „einige Umstände“ den Titel jedoch nicht verhindern. „Ich glaube, Williams-BMW wird alle verblasen“, so Berger. „Und Ralf Schumacher könnte vor Montoya Weltmeister werden. Auf Rang drei sehe ich den Mann der Zukunft, Kimi Räikkönen – noch vor dem besten Fahrer, Michael Schumacher. Aber für ihn beginnen im Ferrari auf dem Bridgestone-Gummi wohl harte Zeiten, außer es regnet in jedem Rennen...“

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